01. November 2014


Fuer heute haben wir einen kleinen Lastwagen bei Uhaul gemietet um die Matratzen von der Wohnung ins Haus zu bringen. Vor dem Mittag haben sie Stephan angerufen, dass wir den Lastwagen an der gewuensten Stelle in Hollywood abholen koennen.
Wir waren zu der Zeit im Haus und sind dann nach Hollywood gefahren. Als wir dort waren sahen wir den gewuenschten Lastwagen dort stehen. Auf Anfrage fuer die Schluessel wurde Stephan gesagt, dass schon jemand hier war und die Schluessel fuer den Wagen mitgenommen habe. Wir muessen auf den naechsten Lastwagen warten, er sollte bald hier sein.
Ach wirklich? Das sind ja tolle Infos. Stephan hat gleich bei Uhaul angerufen um nachzufragen was da los ist. Ihr werdet es nicht glauben, aber die haben ihm staendig aufgelegt. Einfach so ohne Grund! Ist das nicht unglaublich? Nur weil wir fragten was los sei, warum sie uns anrufen, dass der Lastwagen abholbereit sei und dann ist keiner dort. Stephan hat es mehrere male versucht aber er kam zu keinem gruenen Zweig.
Warum waren wir so doof und haben wieder Uhaul gemietet? Mit denen hat man wirklich nur Aerger. Ihr erinnert euch an die ersten "Kisten" die wir von Uhaul bekommen haben, die voll mit Ungeziefer waren. Damals haben wir ja alles abgesagt und dann PODS beauftragt.
Wir gingen nun erstmal Mittagessen. Nach dem Essen haben wir in der Wohnung weiter gepackt und aufgeraumt und auf den Anruf von Uhaul gewartet.

Nach mehreren Stunden Wartezeit hat Stephan es dann geschafft, dass wir einen Lastwagen an einem anderen Ort in empfang nehmen konnten. Viel weiter im Sueden, in Miami aber das war okay.
Wir mussten sowieso dort runter fahren. Wir haben beim Outtet von Sears ein Gartenmoebel Set gekauft. Also Tisch mit Stuehlen zu einem super guten Deal.
So sind wir also nach Miami und haben den Truck abgeholt. Danach sind wir zu Sears (ein bisschen ins Ghetto) und haben dort die Gartenmoebel abgeholt.

Danach sind wir wieder zurueck nach Hollywood in die Wohnung gefahren. Wir mussten noch alles ausraeumen was noch dort war. Auch die Matratzen haben wir natuerlich in den Lastwagen gepackt.
Noch spaeter sind wir dann wieder ins Haus gefahren.
Schaut mal wie das ausgesehen hat vor unserem Haus mit dem POD und dem Truck von Uhaul.


Uhaul Truck und POD vor unserem Haus



02. November 2014

Wir hatten heute viel zu tun im Haus. Wir mussten den ganzen POD leeren, da er morgen abgeholt wird.
Wir haben alles in der Garage deponiert. Wir wollen lieber immer wieder eine Kiste ins Haus tragen und sie gleich ausraeumen anstatt das ganze Haus voll Kisten haben. So ging es auch viel schneller um den POD auszuraeumen.
Stephan hat das meiste selber gemacht und ich musste nur bei ein paar Dingen helfen. Ich habe Dinge im Haus eingeraeumt und die Kinder waren die ganze Zeit draussen mit Stephan. Es war wie Weihnachten fuer sie, als immer mehr Spielzeuge und andere Dinge die sie vermissten zum Vorschein kamen.
Ich hoerte sie immer wieder jauchzen, lachen und schreien. Es war so suess.

Wir waren den ganzen Tag beschaeftig und am Abend war der POD endlich leer. Wir waren so muede, dass ich nicht mal mehr daran gedacht habe ein Foto von der vollen Garage zu machen. Schade.
Wir mussten dann aber wieder nach Hollywood fahren, da wir noch die letzten Dinge zusammen packen mussten und das groebste putzen mussten.
Wir haben alles geschafft aber es hat viel Nerven gekostet. Wir waren einfach viel zu muede.
Am Schluss war es ganz komisch die Schluessel dort zu lassen und weg zu fahren. Auch wenn es nicht sehr schoen in der Wohnung war, es war trotzdem unser zu Hause gewesen in den letzten vier Monaten.
Aber nun freuen wir uns ueber unser Haus und dort werden wir uns bestimmt ganz schnell eingewoehnen.
Das Haus ist so genial, dort muss es einem einfach gefallen.


03. November 2014

Stephan hatte die letzten Wochen sehr viel Stress auf der Arbeit. Seit wir in Florida sind hat er sehr viel Arbeit, aber nun war es extrem, da alles bis Ende Oktober fertig sein musste.
Stephan hat einiges an Ueberzeit gearbeitet und leider wird das gar nicht ausgezahlt. Stephan's Chef sagte ihm jedoch dass er heute (Montag) zu Hause bleiben soll da wir ja gerade ein Haus gekauft haben.
Er weiss auch dass Stephan wieder ein Auto kaufen muss. Wir haben den Tag fuer dies genutzt.
Wir sind noch einmal nach Coral Springs zur Auto Mall gefahren, da die uns sagten sie haetten einige Modelle fuer uns die in Frage kommen wuerden. Wir waren wieder bei Nissan.
Es hat sich aber wieder alles als total muesahm und nervig heraus gestellt. Wir waren ueber 2 Stunden dort und in der Zeit haben sie es nur geschafft uns ein Auto zu zeigen. Dieses Auto war nicht einmal in gutem Zustand. Stephan ist es zur Probe gefahren und irgend etwas stimmte ueberhaupt nicht damit. Sie haben es dann gleich bei ihrer Garge vorbei gebracht. Wir sollten dann warten und es sollte auch gar nicht lange dauern. Sagten sie...
Stephan hat waerend dem wir warteten mehrere male gefragt ob wir nicht noch die anderen Autos sehen koennen. Aber die wollten einfach nicht so wie wir und haben immer neue Ausreden gebracht und das Auto haette die ganze Zeit in ein paar Minuten bereit sein sollen.
Ja genau. Nach ueber 2 Stunden wurde es uns endguetlig zu Bunt. Wir standen auf und wollten das Auto Haus verlassen. Der Verkaeufer sprang gleich von seinem Sitz auf und sagte das Auto sei gleich hier. Was es dieses mal auch endlich war. Aber Pech, zu spaeht. Der Zug ist abgefahren. Die konnten sich andere Idioten suchen, die gerne Zeit verschwenden mit miesem Service.

Wir sind ein paar Strassen weiter zu "Auto Nation" gefahren. Eine grosse Autohaendlerkette mit Gebrauchtwagen. Genau das was wir brauchen. Wir sind dort auch auf eine sehr nette Verkaeuferin gestossen die uns genau zuhoerte was wir wollen. Endlich!
So konnte Stephan innert kuerzester Zeit einen blauen Nissan Versa probe fahren. Ein kleines, praktisches Auto. Genau das was wir wollten. Es stimmte alles, sogar der Preis war gar nicht mal schlecht. Stephan hat wie immer verhandelt und konnte den Preis noch um einiges runter druecken.
So haben wir also bei einem Nissan zugeschlagen und vorher waren wir bei Nissan und die wollten uns keinen einzigen Nissan zeigen.
Leider mussten wir dann auch bei Auto Nation sehr lange warten bis der ganze Papierkram erledigt war. Keine Ahnung was die so lange machten. Wir waren mehrere Stunden dort bis wir am Schluss endlich bezahlen konnten. Aber wir konnten dafuer mit dem neuen (gebrauchten) Auto vom Parkplatz fahren.
Das Thema Autokauf ist nun also endlich abgeschlossen!



Am Abend spielte Stephan Hockey. Er ist mit seiner Mannschaft in den Final gekommen. Sie hatten das alles entscheidende letzte Spiel. Der Gewinner gewinnten den Pokal.
Uuuuuuund, die Lightning haben es geschafft. Sie haben gewonnen!




04. November 2014

Vor ein paar Tagen habe ich auf Facebook gesehen, dass Karin, eine alte Schulkollegin von mir gerade in Fort Lauderdale in den Ferien ist. Ich habe sie schon ueber 10 Jahre nicht mehr gesehen.
Wir haben dann abgemacht, dass wir uns treffen. Ich habe Karin bei ihrem Hotel abgeholt und wir sind zum Strand gefahren.
Es war so witzig sie wieder einmal zu sehen nach so langer Zeit. Wir hatten eine tolle Zeit!

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ein Selfie mit Karin


mit Karin am Strand von Fort Lauderdale

Am Abend war ein Grosseinkauf angesagt. Best Buy hiess das Ziel.
Wir haben bereits online nachgeschaut was wir kaufen wollen. Einen Fernseher, einen Staubsauger, ein Modem und einige kleinere Dinge die wir brauchten.
Wir sind also mit unserer Einkaufsliste bewaffnet zum naechsten Best Buy gefahren und haben einen Verkaeufer erwischt der dann alles fuer uns zusammengesucht hat.
Wir haben wieder versucht zu verhandeln, aber das funktionierte hier nicht ganz so gut wie damals in Calgary. Fast jeder Gegenstand den wir kauften war aber sowieso gerade "On Sale" und am schluss schafften wir es noch $250 guenstiger weg zu kommen als der eigentliche Kassenpreis.


07. November 2014

Unsere ersten Besucher kommen nach Florida. Stephan's Grosseltern sind natuerlich die ersten die es ueber den grossen Teich geschafft haben. Sie haben bevor wir nach Calgary sind jedes Jahr in Florida den November verbracht. Ueber 30 Jahre lang! Nun konnten wir sie in Florida treffen und wir leben hier. Wie witzig.
Edelweiss Air fliegt direkt von Zuerich nach Tampa aber leider nicht nach Fort Lauderdale oder Miami. Wir sagten ihnen, dass es kein Problem sei und wir sie gerne in Tampa mit dem Auto abholen koennen.
Wir sind ja gerne unterwegs und wir sind gerne in der Tampa Bay Area. Ihr wisst ja, eigentlich haben wir dort nach einem Job gesucht und nicht in South Florida.
Stephan konnte heute (Freitag) ein bisschen frueher Feierabend machen. Ich hatte schon alles bereit gepackt, auch eine Kuehlbox mit unserem Nachtessen. So sind wir gleich losgefahren und haben dann unterwegs waehrend der Fahrt gegessen. Wir wollten moeglichst schnell in Tampa sein und die Fahrt nicht noch unnoetig in die laenge ziehen.
Plantation ist so weit im Westen, dass wir innerhalb von 5 Minuten schon auf dem Interstate I-75 durch die Everglades waren. Wir konnten dort einen schoenen Sonnenuntergang sehen.


Sonnenuntergang in den Everglades

Wir sind in Tampa dann direkt zum Flughafen gefahren da wir dort alle zwei Zimmer im Hotel vom Flughafen gebucht haben.
Als wir im Parkhaus aus dem Auto sind konnte ich nicht glauben wie kalt es war. Es war mittlerweile schon 21 Uhr aber es war um einiges kaelter als in South Florida. Wir hatten noch immer unsere kurzen Hosen und T-Shirt an und ich habe richtig gefroren auf dem Weg zum Lift. Das ist mir die letzten 4 Monate nicht mehr passiert. Es war etwa 5 Grad kaelter als bei uns.

Die Kinder waren total aufgeregt und aufgedreht als sie Grandmaman (Mémé) und Grandpapa (Pépé) sahen. Es ist so toll zu sehen wie sie die beiden gut kennen. Und nur dank Skype. Es ist schon unglaublich wie einfach das heute ist. So hatten die beiden ueberhaupt keine Aengste. Ashley war von Anfang an ganz happy und ueberhaupt kein bisschen scheu. Tiffany brauchte ein paar wenige Minuten und dann war sie auch
okay.
Bald gingen wir dann schlafen und freuten uns auf den morgigen Tag. Wir hatten vor nach St. Petersburg zu fahren.


08. November 2014

Am Morgen haben wir im Flughafen Fruehstueck gegessen und dann haben wir aus dem Hotel ausgecheckt. Wir sind vollgepackt losgefahren. Zum Glueck haben wir einen Minivan und ganz viel Platz. Wir hatten Platz fuer uns alle und das ganze Gepaeck. Und auch fuer unseren grossen doppel Kinderwagen.
Wir sind dann nach St. Petersburg gefahren. Grandmaman und Grandpapa waren immer dort in den Ferien wenn sie in Florida waren. Am Wochenende gingen sie immer gerne auf einen Flohmarkt. Auch Stephan und ich kennen den nun schon sehr gut.
Hier ein Foto als wir auf dem Parkplatz beim Flohmarkt waren. Seht ihr wie voll unser Minivan war?



Wir hatten dort spaeter auch unser Mittagessen. Traditionell einen ganzen Turkey Schenkel fuer jeden.


Mémé mit Ashley auf dem Schoss und Pépé mit dem Turkey Schenkel


Stephan und Anja mit ihren Turkey Legs

Wir hatten einen schoenen Tag und haben uns am Nachmittag dann auf den Weg zurueck nach Hause gemacht. Wir hatten richtig Glueck gehabt und hatten die ganze Zeit schoenes Wetter.. Auf dem Nachhauseweg fing es an in stroemen zu regnen. Die Sicht war uebhaupt nicht gut und so kamen wir kaum vom Fleck.
Irgendwann brauchte Stephan eine Pause und wollte fuer Kaffee anhalten. Er ging von der Autobahn runter und wollte zu Dunkin Donuts oder McDonalds fahren.
Diese Kreuzung und das rote Auto wurden uns dann zum Verhaengiss...



Stephan musste einen U-Turn machen da er schon zu weit gefahren ist. Es war noch immer wie verrueckt am regnen. Die Lady die hinter uns am Fahren war sah nicht, dass Stephan am blinken war und abbiegen wollte.
Sie fuhr einfach gerade aus weiter, in unsere Seite. Sie habe es zu spaeht gesehen und konnte nicht mehr bremsen. Ich war gerade am schlafen und bin wegen dem Aufprallgeraeusch aufgewacht. War das unangenehm so aufzuwachen und nicht zu wissen was los ist.
Die Kinder waren beide auch am schlafen und sind gar nicht erst aufgewacht. Wie gut!
Stephan hat dann Fotos von der Kreuzung, unserem Auto und dem der Frau gemacht. Alles fuer die Versicherung. Die Frau gab auch zu dass es ihre Schuld war und so brauchten wir auch die Polizei nicht. Sehr gut, so wurden wir nicht allzu lange aufgehalten. Die Frau war warscheinlich mitte 70 und sagte Stephan sie sei gestern 17 Stunden von Columbus, OH hier runter gefahren um ihre Familie zu besuchen. Zum Glueck ist nichts schlimmeres passiert!


die eingedrueckte Fahrertuere

Wir sind dann zu McDonalds gefahren und haben alle etwas warmes getrunken. Es war wirklich recht frisch und nicht sehr angenehm mit dem Regen. Da war Kaffee und heisse Schokolade genau das richtige.

Wir haben spaeter noch einmal angehalten fuers Nachtessen. Wir gingen in ein Restaurant. So konnten wir uns alle wieder die Fuesse vertreten und hatten ein bisschen Abwechslung.
Es hat dann zum Glueck auch nicht mehr geregnet. Das interessante war nun das Thermometer am Auto zu beobachten. Je weiter wir in den Sueden sind desto waermer wurde es, obwhol die Sonne unterging und es eigentlich immer kaelter haette werden sollen.
Es ist also wirklich so, dass es bei uns im Sueden unten noch einmal einiges waermer ist als in der Tampa Bay Area. Interessant.
Spaet am Abend waren wir dann zu Hause und konnten Mémé und Pépé endlich unser neues Haus
zeigen!


11. November 2014

Stephan musste diese Woche wieder arbeiten.
Er hat mir schon ein paar mal erzaehlt, dass es es bei der Arbeit auf dem Parkplatz manchmal Leguane hat, die einfach dort rumlaufen.
Heute war wieder einmal einer dort und Stephan hat ein Foto gemacht. Die Dinger sind riesig.


Leguan

Stephan hat auch noch ein kurzes Video gemacht, als der Leguan am laufen war:




12. November 2014

Es ist sehr praktisch, dass ich nicht arbeite so kann ich immer fuer unsere Besucher da sein.
Wir waren die letzten Tage immer wieder ein bisschen unterwegs zum Einkaufen usw. Mémé und Pépé lieben es in den USA einzukaufen.


Anja mit den Kindern bei Publix

Grandpapa hat unterwegs immer mal wieder ein Foto gemacht. So koennt ihr einmal sehen wie es bei uns in der Umgebung aussieht. Alles ist so schoen gruen und gepflegt. Plantation ist wirklich eine sehr schoene Stadt.
Ach ja, das Motto von Plantation ist "The grass is greener" (Das Gras ist gruener). Es stimmt also doch, das Gras ist (wortwoertlich) gruener hier.





Zu Hause gibt es natuerlich noch immer ganz viel zu tun. Wir haben noch pratkisch fast nichts eingeraeumt.
Wir waren nur eine Woche im Haus bis wir nach Tampa sind um Stephan's Grosseltern abzuholen. Wir hatten also nur Zeit um das groebste zu machen, dass es nicht so schlimm aussieht.
So ist auch meine Kueche noch nicht vollstaendig eingeraeumt. Wir haben noch unendlich viele ungeoeffnete Kisten. So konnten wir am Anfang noch nicht einmal Kaffee trinken, da wir die Tassen noch nicht gefunden haben.
Und nun bringe ich vorweg eine Kiste um die andere ins Haus um einzuraeumen. Es ist wieder das selbe, als wir nach Canada sind. Alles stinkt in den Kisten nach dem POD. Damals stank alles nach dem Container. So muss ich jedes einzelne Kleidungsstueck wieder waschen. Waere schoen, koennte man einfach nur auspacken und einraeumen. So ist es sehr Zeitaufwaendig. Vorallem dachte ich damals in Canada es gab viel zu tun und nun sind wir noch einmal 2 Personen mehr. Und wer Kinder hat, weiss wieviel die brauchen. Und so bin ich ohne Ende am waschen. Wenn ich mal nichts aus den Kisten wasche, bin ich die normale, schmutzige Waesche am waschen.
Das selbe mit dem Geschirr. Alles war in Zeitungspapier eingewickelt. So muss auch alles wieder gewaschen werden. Der Geschirrpueler laeuft auf Hochtouren und Grandmaman war so nett und hat zwischendurch auch noch Geschirrspueler "gespielt".
Sie bekocht uns auch wieder Taeglich mit ihrer guten Kueche. Ashley liebt es ihr beim kochen zu helfen:


Mémé und Ashley beim kochen (Schnitzel)

Hier noch ein Foto von Pépé draussen im Garten mit Ashley. Er hat gerade die Gebrauchsanweisung studiert fuer unsere Gartenmoebel.


Pépé und Ashley im Garten

Er hat ueber mehrere Tage alle 6 Stuehle zusammengebaut.
Nicht dass ihr denkt, wir lassen unsere Besucher von uns aus arbeiten. Sie wollen es so, sie koennen einfach nicht still sitzen.
Nun seht ihr auch warum ich mit dem Blog nicht mehr nachgekommen bin. Unser Besuch und das Haus hatten natuerlich 1. Prioritaet. Ich habe praktisch gar nichts geschrieben fuer den Blog in der Zeit.


14. November 2014

Stephan muss in seinem Job in Zukunft oefters reisen. Das wussten wir von Anfang an und gestern war es so weit, sein erster Trip. Nur fuer einen Tag und "nur" nach Tampa. Es ging jedoch trotzdem mit dem Flugzeug. Ist natuerlich viel schneller.
Stephan war mit Sam, seinem Chef, dem Direktor fuer Ingenieure und dem Chef vom Verkauf unterwegs. Sie mussten einen Lieferanten besuchen. Er ist schon am Morgen frueh nach Fort Lauderdale zum Flughafen gefahren und hat das Auto dann fuer den Tag dort geparkt. Er musste schon um 5 Uhr losfahren...


unterwegs mit Southwest Airlines

Stephan schreibt gleich selber:
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Wir haben zwei Lieferanten besucht. So das uebliche, CEO und Schichtenfuehrer treffen, alte, momentane und zukuenftige Bestellungen und Probleme besprechen, Fabrik anschauen und weiter gings...
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Das war es, kurz und buendig.

Wie ihr wisst haben wir ein Haus mit einem Pool gekauft. Wir haben natuerlich noch ueberhaupt keine Ahnung auf was man so achten muss bei einem Pool und welche Arbeiten anfallen. Wir sind alles am lernen.
Stephan hat sehr gute Tips von einem Arbeitskollegen bekommen.
Er hat Teststreifen gekauft mit denen man sehen kann in welchem Zustand das Wasser ist. Welche Chemikalien dringend noetig sind und was okay ist.
Auf dem Foto seht ihr links die Beschreibung zu den verschiedenen Farben und rechts Stephan's Teststreifen.



Der Pool scheint in nicht sehr gutem Zustand zu sein und so ist Stephan los um einige der wichtigsten Chemikalien zu kaufen. Er hat das gemacht bevor unser Besuch kam.
Aber richtig Zeit hatten wir nicht mehr und wie gesagt, wissen wir noch nicht viel ueber das ganze. So haben wir nun eine Firma beauftragt, die einmal pro Woche den Pool untersucht und reinigt.
Wenn die dann alles im Griff haben und wir mehr Zeit haben werden wir es dann selber machen.
Heute kam das erste mal jemand vorbei. Der Poolmensch hat mich auf das angesprochen, was ich auch schon vermutet habe. Dass der Pool irgendwo undicht ist. Es scheint als wuerden wir Wasser verlieren.
Ich werde das nun die naechsten Tage beobachten. Das waehre natuerlich sehr doof und koennte je nach dem sehr teuer kommen. So was kann man natuerlich vorher nicht wissen, wenn man ein Haus kauft...



Wir sind heute auch noch nach Hollywood. So konnten Grandmaman und Grandpapa sehen wo wir die letzten 4 Monate gelebt haben. Auch die Wohnung habe ich ihnen von aussen gezeigt.
Es ist wirklich ein grosser Unterschied zwischen Hollywood und Plantation. Es fiel mir nun noch mehr auf, da ich zwei Wochen nicht mehr dort war. Alles ist ein bisschen anders.
Ich musste auch noch schnell zur Post und habe dies auch gleich in Hollywood erledigt. Auf dieser Post war ich schon oefters. Nun habe ich aber auch wieder einen riesigen Unterschied zu Plantation bemerkt. Die Leute sind so ganz anders in Hollywood. Viele sind auch viel aermer und so ist auch ihr ganzes Verhalten irgendwie anders. Ich war schon fast ein bisschen geschockt, wie es so zu und her ging auf der Post. Als wir dort lebten ist es mir nicht so aufgefallen. Man gewoehnt sich so schnell an solche Dinge.
Aber nun ist mir auch klar, warum der Unterschied zu Calgary am Anfang so krass war, und es fuer mich nicht immer einfach war in den ersten Monaten.
Das war noch einmal eine Bestaetigung, dass wir unser Haus nun am richtigen Ort gekauft haben!
Da wir in Hollywood waren, haben wir uns zum Mittagessen mit Stephan getroffen. Das war schoen ihn fuer eine Stunde zu sehen und die Kinder waren natuerlich auch ganz happy.


auf dem Rueckweg auf unseren wilden Autobahnen


16. November 2014

Wir haben das Wochenende sehr genossen in unserem Garten. Das Wetter ist fantastisch. Es ist nun nicht mehr so eine bruetende Hitze wie im Sommer, es ist einfach nur angenehm sommerlich. Herrlich!
Ihr habt noch nicht wirklich viel von unserem Haus gesehen bis jetzt. Mit den heutigen Fotos seht ihr einmal etwas von unserem Garten.
Wenn man einen Pool und Kinder hat muss man einen Zaun rund um den Pool haben. Ich glaube es ist sogar gesetzlich so vorgeschrieben. Bin mir jedoch nicht sicher. Fuer uns ist es sowieso keine Frage, wir wollten so einen Zaun. Sonst kann man den Pool wirklich nicht geniess und macht sich nur Sorgen.
Wir haben oft Haeuser angeschaut die keinen solchen Zaun hatten, da die Besitzer keine Kinder hatten. Unser Haus hatte schon die gebohrten Loecher im Boden und der Zaun lag hinter dem Haus.
Ich habe letzte Woche angefangen den Zaun aufzustellen, aber das ist fast unmoeglich alleine. Der Zaun ist gross und schwer und er muss wirklich richtig sitzen und straff sein, dass es auch richtig nuetzt.
Stephan und Pépé haben sich um den Zaun gekuemmert und nun koennen wir ungestoert den Garten geniessen. Endlich.
Hier zwei Fotos von Mémé und Pépé im Garten. Extra so fotografiert, dass man unsere schoenen Palmen sieht.



Die Kinder lieben unsere beiden Liegestuehle besonders. Allgemein lieben sie es draussen zu sein und koennen nicht genug bekommen. Achtet auf Ashley's Affe. Er ist im "Tragetuch", sie hat ihn sich zwischen das T-Shirt gestopft.



Unser Pool ist nun auch bereit zum Baden. Die Chemikalien sind alle auf den Werten die sie sein sollen und der Pool Heini hat den ganzen Pool geschruppt und geputzt.
Da es nicht mehr so heiss ist wie im Sommer ist nun der Pool ziemlich kalt. Wir wollten jedoch endlich einmal im Pool baden. Jetzt wo wir endlich unseren eigenen Pool haben.
Es war aber wirklich A.... kalt als wir die Zehen in den Pool steckten. Stephan ging auch gar nicht mehr weiter. Ich bin ein bisschen weiter und habe es am Schluss ganz geschafft. Es war wirklich SEHR kalt. Wenn man am schwimmen war ging es. Aber es ist nun wirklich zu kalt fuer den Pool.
Ashley und ich hatten jedoch ganz viel Spass. Sie liebt Wasser. Eigentlich mag sie es ueberhaupt nicht wenn es zu kalt ist. Aber heute war es ihr egal. Wahrscheinlich weil sie nun tagelang den Pool ansehen musste und nie rein durfte.


Ashley und Anja im Pool - wir haben es noch nicht ganz rein geschafft


Tatataaaa das Beweisfoto, wir waren wirklch ganz im Wasser

Danach waren Ashley und ich jedoch kalt wie Eis. Schnell ging es unter die warme Dusche und danach haben wir uns warm eingepackt.
Eigentlich sind wir zur richtigen Zeit in den kalten Pool. Stephan spielte am spaeten Nachmittag Hockey. Wir sind alle auch zur Arena gefahren. Grandmaman und Grandpapa moegen Hockey auch sehr gerne.
Da wir nun unseren POD haben konnten wir auch endlich unsere Winterjacken mitnehmen. So war es um einiges angenehmer in der Halle. In Calgary hatten wir ja meistens eine Heizung auf der Tribuene. Hier hat man das aber nicht, was auch Sinn macht. Es braucht schon genug Energie um die Halle zu kuehlen.


Mémé und Pépé mit Tiffany

Tiffany ist genau gleich wie Ashley damals im selben Alter. Wenn sie irgendwo Hockey sieht wird sie ganz aufgeregt und sagt die ganze Zeit "Daddy". Hockey ist gleich Daddy. So suess.
So war sie heute natuerlich auch wieder ganz aufgeregt als sie Stephan und die anderen Spieler auf dem Eis sah.


Stephan mit den Lightning


Stephan ist vorne links im Bild


18. November 2014

Wir haben viele Malls hier in der Naehe. Die naechste Mall ist sogar nur 5 Minuten von uns entfernt. Die riesige "Sawgrass Mills Mall". Sie ist so gross dass man sich dort sehr schnell verlaufen kann.
Die CrossIron Mills Mall in Calgary fanden wir immer riesig, aber diese Mall ist gleich noch einmal ein Stueck groesser. Sie hat sogar 2 Food Courts. An jedem Ende einen. Es hat auch viele Outlet Laeden.

Die Westfield Broward Mall ist 12 Minuten von uns enfernt. Diese Mall hat eine ganz normale groesse und wir moegen sie sehr. Vorallem der Spielbereich ist sehr schoen gemacht.
Dort waren wir heute mit unseren Besuchern. Sie lieben Malls auch so wie wir.


in der Broward Mall

Langsam werden auch ueberall Weihnachtsbeleuchtungen aufgehaengt. Hier ein Foto von einer Neighborhood in unserer naehe.





Bei uns wurde beim Eingang zur Neighborhood noch nichts gemacht. Aber es ist ja auch noch nicht einmal Dezember. Wir sind gespannt, was sie bei uns machen werden.
Wir haben gehoert, dass hier ueberall immer sehr schoen dekoriert wird. Sonst ist es ja fast unmoeglich um in Weihnachtsstimmung zu kommen mit dem schoenen, sommerlichen Wetter die ganze Zeit.


22. November 2014

Fuer den heutigen Beitrag muss ich ein bisschen Ausholen. Hansruedi (Pépé, Grandpapa) wusste schon immer, dass der Bruder von seinem Vater vor vielen, vielen Jahren in die USA ausgewandert ist. Man hat jedoch nie mehr etwas von ihm gehoert. Das war halt damals schon ein bisschen anders als heute. Man hatte keine Emails, Skype, Facebook oder Blogs. Wir haben es da schon viel einfacher und koennen mit allen in der Schweiz in Kontakt bleiben.
Im 2006, als wir noch in der Schweiz lebten hat Stephan online nach dem Nachnamen seines Grossvaters in den USA gesucht. Es ist kein verbreiteter Name in den USA und gab desshalb auch nicht wirklich eine Auswahl. In Florida lebt jedoch ein John mit dem selben Nachnamen.
Stephan kannte keine Scheu und hat einfach bei John in den USA angerufen. Es war kaum zu glauben, aber es war DER John. Hansruedi's Cousin. Also der Sohn vom Bruder, von Stephan's Grossvaters Vater. Hahaha, wie kompliziert sich das anhoert.
Von da an wurden Emails ausgetauscht und im Sommer 2007 waren Stephan, seine Grosseltern und ich fuer 2 Wochen in Florida in den Ferien. Stephan und ich waren vorher noch eine Woche in NYC.
Wir haben uns dann das erste mal mit John und seiner Frau Star getroffen. Ich weiss noch, ich konnte kein Wort englisch und habe den Unterhaltungen einfach zughoert und habe auch nicht immer alles verstanden. Kann ich mir nun fast nicht mehr Vorstellen, dass ich kein Englisch konnte. Hihihi.
Grandmaman und Grandpapa haben die beiden ein paar Jahre spaeter, bei weiteren Florida Ferien noch einmal getroffen.

Und nun leben wir im selben Staat wie John. Star ist leider vor ein paar Jahren verstorben... John lebt in Palm Beach Gardens, etwa eine Stunde noerdlich von uns.
Wir haben John und seine Freundin Edna im August getroffen. Wir hatten einen tollen Nachmittag und John war so erstaunt, dass er nun auf einmal mit mir sprechen konnte. Wahrscheinlich hat er sich noch immer vorgestellt, dass ich kein Englisch kann.
Heute sind wir dann alle zu John nach Palm Beach Gardens gefahren.
Schaut mal die vielen freudigen Gesichter:


v.l.: John, Edna, Michèle (Mémé) und Anja

Wir waren zuerst bei John zu Hause und danach sind wir in ein Seafood Restaurant. Wir hatten eine tolle Zeit und viel gutes Essen. Wir moegen John und Edna sehr.


v.l.: John, Hansruedi (Pépé), Michèle (Mémé), Edna, und vorne Stephan mit Tiffany und Anja mit Ashley

Noch ein Foto von Stephan mit den beiden Cousins. Man kann sehen, dass die beiden Verwandt sind:


Stephan, Hansruedi und John

Vor dem Restaurant hatte es ein grosses aufgemalenes Schachbrett. Die Kinder liebten es mit den den Schachfiguren zu spielen.


die Schachfiguren auf der Strafbank

Am Abend hat Mémé fuer uns noch ein herrliches Fondue gezaubert! Es war super wie immer!



Die Wand hinter uns ist orange und links gelb. Mit dem Licht sieht es aber ein bisschen komisch aus. Wir moegen es wie das Haus gestrichen ist, obwohl es sehr farbenfroh ist. Aber wir finden es passt irgendwie zu Florida. Barbara, unserer Maklerin, gefiel es ueberhaupt nicht. Aber fuer was sollen wir neu malen. Mit zwei kleinen Kindern... Das koennen wir machen wenn sie aelter sind, falls wir wollen. Uns sind die Farben der Waende nicht so wichtig. In Calgary hatten wir 5 Jahre lang gruene und braune Waende und im Schlafzimmer dunkelgraue.
Hinten seht ihr auch die Tuere der Pantry... ein muesahmes Ding das nicht richtig funktioniert. Eine Falttuere die nicht mehr richitg in der Schiene sitzt. Stephan hat sich schon die Zaehne daran ausgebissen und Grandpapa auch.
Es gibt viele kleine Dinge im Haus die geflickt oder ersetzt werden muessen. Aber das wussten wir ja und solche kleinen Dinge kann man von Zeit zu Zeit machen, das eilt nicht.


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