16. September 2008

Wochenende ist wieder vorbei. Stephan muss die nächsten beiden Tage von 7 - 19 Uhr arbeiten und dafür am Donnerstag und Freitag nur von 7 - 17 Uhr.
Ich habe auf die Lieferung von Staples gewartet. Alles wurde schon am morgen geliefert. Sehr gut. Ich habe ein bisschen smalltalk mit dem Herrn geführt. Er hat natürlich unsere vielen Boxen in der Stube gesehen und so haben wir über die Auswanderung gesprochen. Am Schluss fragte er, wie lange wir schon hier seien. Als ich es ihm sagte meinte er, dass ich ja schon gut englisch spreche....!



Später habe ich mich an die Arbeit gemacht, um das Gestell zusammen zu bauen. Die Anleitung war gleich
kompliziert wie in der Schweiz. Aber das war ja nicht das erste Möbel das ich zusammen gebaut habe.
Natürlich hat es auch geklappt und das Gestell ist zusammen gebaut!


17. September 2008

Heute war das Pult an der reihe. Ich habe den ganzen Tag dafür gebraucht! Aber es ist auch ein echt riesiges Pult. Es ist eine L-Form und hat Platz für den Computer und alles mögliche. Ein echt tolles Pult.
Meines sieht dagegen richtig mikrig und klein aus...

Ich habe auch das Internet nach Jobs als CAD Zeichner durchsucht. Da gibt es echt viele ausgeschriebene Jobs. Meistens wird AutoCAD verlangt! Besser gehts ja nicht! Ich habe nun eine schöne Liste mit Jobs auf die ich mich bewerben werde. Zuerst muss ich aber nochmals den Lebenslauf mit Stephan anpassen usw.
Ich habe ja immer gesagt, dass ich hier irgendwas machen werde, z.B. an der Kasse bei Safeway oder so. Aber nach dem ich gesehen habe dass es so viele Zeichner Jobs gibt, muss ich mich ja fast nach so was umsehen.
Wenn mein Englisch noch nicht gut genug ist, kann ich ja immer noch was anderes machen, wenn ich so keinen Zeichner Job bekomme. We will see....


18. September 2008

Der heutige Bericht ist von Stephan:

Mein erster Firmenanlass. Die gesamte Produktion wurde eingeladen, um nach der Arbeit etwas trinken zu gehen. Grund für den Anlass war die Bekanntgabe einiger Beförderungen. Wir trafen uns also alle im "Flight Deck" und haben getrunken (die einen etwas mehr, die andern etwas weniger ) und Fingerfood genossen.
Es war ein toller Abend und für mich die Gelegenheit einmal mehr mit einigen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen.


19. September 2008

Katja und Marcel sind wieder in Calgary eingetroffen und haben uns am Abend besucht. Das war witzig,
da kamen einfach Freunde aus der Schweiz bei uns zu Hause vorbei... Morgen werden sie wieder in die Schweiz zurück fliegen und wir sind froh, dass wir nicht in die Schweiz zurück müssen!


20. September 2008

Am Morgen waren wir am "Young Married Breakfast" bei Michelle und Kai. Wir haben dort ganz viele nette, junge, verheiratete Paare kennengelernt. Natürlich gab es Rührei, Speck, Hash Brown, Muffins und noch vieles mehr!
Endlich konnten wir Kontakte zu Canadieren knüpfen, die erst noch gleichaltrig und auch schon verheiratet sind. In der Schweiz kannten wir ja nicht viele, die so jung wie wir sind und schon verheiratet sind. Aber hier ist das genial!

Am Abend haben wir uns mit den selben Leuten und einigen mehr im "Jazz Coffee House" getroffen. Wir haben bei netter Musik Starbucks Coffee getrunken und uns mit den neuen Bekanntschaften unterhalten.
Es war ein witziger Abend und nun kennen wir noch mehr nette Leute in Canada!


21. September 2008

Wir haben heute meinen Lebenslauf angepasst und einen Cover Letter als Vorlage geschrieben, damit ich mich nächste Woche auf ein paar Jobs bewerben kann. Ich habe eine Liste gemacht, mit Jobs die für mich in Frage kommen.



Am späten Abend hatte Stephan wieder einmal Hockey gespielt. Die Shirts sind noch immer nicht fertig und die Rebels haben leider auch schon wieder verloren... Aber es werden bestimmt noch bessere Zeiten kommen!


22. September 2008


Unser 1. Ausflug seit wir in Canada leben.
Wir wollten nach Edmonton und uns die riesige Shopping Mall ansehen, die lange Zeit die grösste Mall der Welt war.
Natürlich haben wir unser Zmorge bei Tim Hortons gekauft. French Vanilla Coffee und Timbits. Die haben wir bis jetzt noch nie ausprobiert. Aber für im Auto eignen sie sich super! Die Timbits sind wie Donuts, die einfach Kugelförmig sind. Es gibt sie also auch in ganz viel verschiedenen Geschmacks-Richtungen.
Ja das lieben wir an den amerikanischen Autos! Immer Getränkehalter und viel Platz für andere Dinge!





3 Stunden waren wir unterwegs, bis nach Edmonton. Es war nicht das schönste Wetter, aber das war uns egal. Wir machten ja nicht einen Schönwetter-Ausflug!





Schon bald musste der Proviant von Coffee und Timbits zu Coke und Chips gewechselt werden!
Das Wetter wurde auch imner schlechter, je näher wir zu Edmonton kamen...





In der "West Edmonton Mall" war es uns dann sowieso egal, dass das Wetter nicht schön war.
Die Mall ist wirklich riesig! Es gibt ein Eisfeld, einen Wasserpark, einen Vergnügungspark, eine Seelöwen-Show, mehrere Food Courts und eine Food-Meile mit ganz vielen verschiedenen Restaurants. Tony Roma's, Boston Pizza, Spaghetti Factory, Hooters, etc. Und noch viele andere Dinge gab es in der Mall! Das ist echt unglaublich!


Eisfeld


Food-Meile


Wasserpark


Wasserpark


Vergnügungspark


Vergnügungspark









Als wir wieder aus der Mall kamen, war das Wetter nicht mehr so schlecht. Wir sind ein bisschen durch Edmonton gefahren. Uns hat die Stadt aber nicht so gut gefallen. Wir haben auch immer alles mit Calgary verglichen... Und Calgary lieben wir halt einfach!



Wir haben noch ein Gebäude ausfindig gemacht... dort wo das HRSDC ist. Also das Arbeitsamt von Alberta, wo Stephan's Antrag für das LMO ein halbes Jahr lang gelegen hat! Dieses Gebäude mussten wir uns einfach ansehen nach dieser langen Zeit!


ein riesiges (pinkiges) Gebäude


Stephan vor dem Eingang

Danach sind wir noch zum Rexall Place, das Hockey-Stadion der Edmonton Oilers. Das sind die grössten Rivalen der Calgary Flames... Vor dem Stadion hat es eine Statue von Wayne Gretzky, weil die Oilers sein erstes Team waren und er ihnen zu ihrem ersten Stanley-Cup verholfen hat.



Schon hatten wir alles gesehen, was wir von Edmonton sehen wollten und haben uns auf den langen Heimweg gemacht.
Stephan ist den ganzen Weg nach Edmonton gefahren und ich bin fast bis nach Calgary zurück gefahren. Kurz vor Calgary haben wir noch einmal gewechselt. Ich fahre nicht gerne im dunkeln bei Regen...
Ein Weg war 320 Kilometer, also über 640 Kilometer haben wir zurückgelegt.

Zu Hause wartete dann eine Überraschung auf Stephan. Er hat bei "Lite 90.6" (ein Radiosender, der Stephan
immer hört) zwei Tickets für ein Konzert von Sheryl Crow im Saddledome gewonnen! Cool!
Vorallem ist es cool, weil Stephan erst einmal an einem Konzert war und ich noch nie...


23. September 2008

Wochenende ist vorbei, Stephan musste wieder zur Arbeit und ich musste mich auf Jobs bewerben.
Ich habe 4 Jobs rausgeschrieben, die am ehesten etwas mit meinem Beruf zu tun hatten. Irgendwelche Leitungen zeichnen und so. Ein Job hat sich sogar sehr gut angehört. Wasser- und Abwasserleitungen, Sprinkler, Heizung, und Lüftung. Das wäre ja genau das richtige für mich! Auf diesen Job habe ich mich per E-Mail beworben.
Die Bewerbungen für die anderen 3 Jobs habe ich per Post geschickt. Die Jobs waren über Vermittlungsfirmen ausgeschrieben und nicht direkt von der Firma, die Leute sucht.

3 Stunden nachdem ich die E-Mail abgeschickt hatte, habe ich eine Antwort per E-Mail bekommen!!!
Ich soll doch bitte diese und diese Nummer anrufen, um einen Termin für ein Interview abzumachen!
Natürlich hat es mich viel Überwindung gekostet, um dort anzurufen... Ich telefoniere überhaupt nicht gerne und
dann auch noch auf englisch...
Nun habe ich Morgen tatsächlich mein erstes Vorstellungsgespräch in Canada! Um 14:00 Uhr... Hilfe, bin ich
aufgeregt! Ich habe doch überhaupt nicht damit gerechnet, dass das so schnell gehen wird. Da schickt man eine Bewerbung ab und bekommt nur wenige Stunden später ein Vorstellungsgspräch!


24. September 2008
Ihr werdet es nicht glauben.... ich habe einen Job!!! Bei Mirkwood Engineering!
Um 14:00 Uhr hatte ich ja mein Vorstellungsgespräch. War ich aufgeregt...
Mirkwood ist in einem Gebäude, in dem es mehrere kleine Firmen drin hat. Die Firma ist wirklich klein, ich habe nur 4 Personen gesehen. Ich weiss es nicht genau, weil mir die Leute noch nicht vorgestellt wurden. Aber mein neuer Chef ist sehr freundlich. Ich habe natürlich nicht immer alles sofort verstanden was er gesagt hat und einige Dinge habe ich auch wirklich gar nicht verstanden. Aber alles Wichtige hat geklappt!
Ich musste noch schnell etwas am AutoCAD zeichnen, weil sie wissen wollten, ob ich das Programm auch wirklich beherrsche. Anscheinend hatten sie schon Leute die nicht mal einen Kreis zeichnen konnten...
Nach dem Gespräch hatte ich aber keine Ahnung ob ich den Job nun bekommen werde oder nicht. Irgendwie wurde ich nicht ganz schlau... Er wird sich bei mir melden hat er gesagt...

Als ich wieder zu Hause war, hatte ich schon ein E-Mail bekommen! Ein Arbeitsvertrag!!! Ich muss ihn nur noch unterschreiben und am Montag mit zur Arbeit nehmen... ja, am Montag ist mein 1. Arbeitstag!!!
Schneller gehts ja wohl nicht mehr??? Aber ist natürlich perfekt für mich!
Meine neuen Arbeitszeiten sind von Montag bis Donnerstag, von 7:30 bis 17:00 Uhr und am Freitag nur am Morgen und am Nachmittag frei! Das ist ja ganz genial!


25. September 2008

So, ich muss mal was loswerden, wegen Leuten die meinen ich schreibe nur negative Dinge über die Schweiz und gute Dinge über Canada!
Nicht alles hier in Canada gefällt uns. Aber es ist kein Grund darüber schlecht zu schreiben. Wir sind Ausländer in diesem Land, die sich anpassen und nicht von Einheimischen verlangen, dass Sie ihr Land auf uns zuschneiden. Daher nehmen alles so hin wie es ist. Ändern können wir nichts und wir haben auch kein Recht darüber zu nörgeln.
Bis jetzt haben wir auch noch nichts wirklich negatives erlebt. Wir können mit allem gut Leben hier!
Wir fühlen uns wohl und sind happy!
Wenn ich was über die Schweiz schreibe was uns nicht gepasst hat, ist das alles ein Grund warum wir die Schweiz verlassen haben. Der eigentliche Grund ist aber, dass wir Nordamerika lieben und deshalb lieber in Canada leben wollen als in der Schweiz. Daher ist es auch ganz logisch, dass wir uns über so vieles hier freuen und auch immer darüber berichten. So schneidet die Schweiz halt auch meistens schlechter ab. Aber das ist einfach bei uns der Fall! Wer diesen Blog liest muss sich einfach damit abfinden, oder dann einfach nichts mehr lesen!



Heute kann ich aber mal was berichten, was alle freuen wird, die auf der Suche nach was schlechtem/komischem aus Canada sind. Eine der Mieterinnen die über uns wohnt ist heute morgen, 15 Minuten bevor sie zur Arbeit gefahren ist, schon zu ihrem Auto gegangen. Sie hat den Motor eingeschaltet und ist wieder in die Wohnung zurück gegangen! Ja genau, da scheint wohl jemand ein bisschen kalt zu
haben! Also mir wäre dafür echt das Benzin zu schade.
Aber was ich dazu sagen muss, für den Winter ist das keine schlechte Idee! Da müssen wir uns überlegen, ob wir das dann nicht auch machen werden! Aber erst wenn es so richtig kalt ist!
Das gute ist ja, dass unser Auto Remote Control hat. Das heisst wir können das Auto von aussen Starten ohne im Auto zu sitzen! Im Winter könnten wir also das Auto von der Wohnung aus starten und erst ein paar Minuten später einsteigen, wenn es schon ein bisschen aufgewärmt ist!
Ihr seht, aus jedem noch so kleinen "negativen" Beitrag kann man was positives rausholen. Deshalb hört sich bei uns alles immer so positiv an!


26. September 2008

Meine Bewerbungen die ich per Post verschickt habe scheinen angekommen zu sein. Ich habe nämlich eine weitere E-Mail bekommen. Sie möchten ein Interview! Ich denke aber nicht, dass ich zu diesem Interview gehen werde. 1. war das der Job der mir am wenigsten zugesagt hat und 2. möchte ich jetzt lieber zuerst am anderen Ort anfangen zu arbeiten. Ich hätte ja echt nicht gedacht, dass gleich zwei verschiedene Firmen ein Interview wollen... da schickt man zwei Bewerbungen ab und bekommt zwei Interviews!
Ich werde die Augen aber offen halten für andere Jobs. Das ist ja das schöne hier, dass man den Job einfach so schnell wieder wechseln kann.

Seit heute haben wir ganz viele Haustiere in unserer Wohnung. Besser gesagt in der Küche! Es haben sich ein paar Ameisen hinter unserem Kühlschrank bequem gemacht. Gegen unseren tollen Staubsauger hatten die aber keine Chance! Nur waren das nicht die einzigen Ameisen. Im Verlaufe des Tages sind immer wieder Ameisen aus einem Schlitz zwischen der Wand und dem Boden rausgekrochen... Aber Ameisen aufsaugen macht Spass!
Ich habe mich im Internet schlau gemacht, was man dagegen tun kann. Ich wollte nicht gleich irgendwelche Chemie kaufen. Ich habe gelesen, dass Ameisen starke Gerüche nicht mögen. Gemahlener Kaffe zum Beispiel. Ich habe natürlich gleich Kaffe vor der Wand gestreut wo die Ameisen rauskommen. Und wirklich! Die Ameisen kommen raus, gehen bis zum Kaffe, wenden gleich wieder und verschwinden wieder in der Wand!
So kann man die Ameisen aber nur vertreiben. Vernichten kann man sie aber auch auf natürliche weise. Man mischt Backpulver und Puderzucker und streut es auch vor den Eingang. Die Ameisen fressen das natürlich... na ja, das Backpulver bekommt ihnen aber nicht so gut. Ihr wisst ja was mit einem Kuchen passiert.... Und besser als irgendwelche Chemie ist das bestimmt auch.
Nun ist auf der ganzen Länge wo die Ameisen rauskommen das Pulver verteilt und drumherum habe ich nochmals Kaffe verteilt. Nun kommen nur noch vereinzelt Ameisen raus und verschwinden wieder. Ob sie den Zucker essen weiss ich nicht. Wir werden jetzt weiter beobachten und dann Melanie (Vermieterin) Bescheid sagen. Anscheinend ist das hier ein Problem mit den Ameisen. Da möchten wir sie lieber informieren und nichts falsches machen.


27. September 2008

Wir haben uns heute im Dairy Queen mit Cony, einem alten Arbeitskollegen von Stephan getroffen. Cony hat vor vielen Jahren einmal in Calgary gelebt. Nun kommt er immer wieder nach Calgary. Das war witzig, jemand aus der Schweiz in "unserem" Dairy Queen zu treffen!


29. September 2008


Mein 1. Arbeitstag in Canada. Da ich kein Auto habe, musste ich mit dem Bus in den Nord-Osten zu Mirkwood fahren. Leider ist das ein bisschen mühsam, je nachdem wohin man möchte. Ich muss nun 1 Stunde mit dem Bus fahren. Mit dem Auto hätte ich ohne Stau nur 20 Minuten... aber dafür ist es viel billiger so. Am Morgen kann ich sogar ein Stück mit Stephan fahren. Er muss wegen mir einfach ein paar Minuten früher aus dem Haus. So kann ich 10 Minuten im Auto fahren bis zu meiner Bushaltestelle. Nacher muss ich nur noch einmal umsteigen. Das ist noch praktisch. So bin ich auch nur noch 45 Minuten mit dem Bus unterwegs.

Bei Mirkwood angekommen haben sie mir meinen Arbeitsplatz gezeigt. Es ist der selbe, an dem ich auch schon vor ein paar Tagen etwas im CAD zur Probe zeichnen musste.
Darren, mein Chef, war noch nicht dort. Ken hat mir dann alles ein bisschen gezeigt. Die anderen Mitarbeiter
wurden mir aber gar nicht vorgestellt... Er hat mir dann das CAD ein bisschen erklärt. Ist ja nun alles auf
Englisch. Sie haben auch sonst noch viele zusätzliche Tools, die ich noch nicht kenne.
Ich konnte dann auch schon bald meine 1. Arbeiten erledigen. Ein paar Änderungen in bestehenden Plänen machen. Zuerst habe ich zwei mal Lüftung gezeichnet und dann habe ich sogar einen Plan mit Sanitär zum ändern bekommen.
Mirkwood macht also wirklich die gesamte Haustechnik. Und ich dachte immer, dass es so was hier gar nicht gibt! So ist es natürlich umso besser!

Der Tag ist schnell vorbei gegangen. Es war aber sehr anstrengend. Vorallem auch wegen dem Englisch. Es ist noch recht mühsam, aber es klappt eigentlich ganz gut. Jedenfalls konnte ich die Arbeiten erledigen, die sie mir gegeben haben! Es arbeiten übrigens 7 Leute bei Mirkwood, habe ich herausgefunden. Ich weiss aber nur von 4 Leuten wie sie heissen... Mir wurde ja niemand vorgestellt...

Am Abend um 21:15 hatte Stephan wieder einmal einen Hockeymatch. Ich bin dieses mal aber nicht mitgegangen. Ich war viiiiiel zu müde nach meinem 1. Arbeitstag! Ich musste früh ins Bett!
Stephan hat dafür ein "Mitbringsel" nach Hause gebracht... sein erstes Ticket... er ist zu schnell gefahren!
Da wollte jemand schnell zu Hause sein... da hat es halt geblitzt! Hier gibt es also wirklich auch
Blitzkästen, nicht nur Polizisten die die Geschwindigkeit messen. Er ist in der 50er Zone ungefähr 60 gefahren, oder so. Ja nun bin ich nicht mehr die einzige die geblitzt worden ist. Meine Busse vom letzten Jahr war einfach bestimmt viel höher als Stephans Busse werden wird...
Das Ticket hat er noch nicht, es wird wohl in den nächsten Tagen per Post kommen.


30. September 2008

Schon mein 2. Arbeitstag. Die Zeit vergeht viel schneller, wenn man arbeiten muss!
Heute ist es schon besser gelaufen. Man gewöhnt sich schnell daran, dass nun alles englisch ist. Aber es ist natürlich viel anstrengender. So wird es dafür nicht langweilig!
Ich hatte aber nicht mehr so viel zu tun wie gestern. Die Arbeiten habe ich alle schnell erledigt und am Nachmittag hatte ich dann irgendwie gar nicht mehr viel zu tun... Aber ist ja egal!



Ich habe heute schon meinen ersten Pay-Cheque bekommen! Bei Mirkwood gibt es den Lohn immer ende Monat. So habe ich den Lohn für die ersten zwei Tage schon bekommen!
Wenn wir schon beim Thema sind... Alle fragen mich interessiert wieviel ich hier verdiene...
Ja ja, das wollt ihr natürlich wieder wissen!
Ich verdiene bei weitem nicht so viel, wie ich in der Schweiz verdient habe! Aber jetzt am Anfang war das ja klar. Wenigstens bekomme ich mehr Geld, als wenn ich irgendwo an einer Kasse stehen würde. Ich muss ja nicht einmal stehen und kann den ganzen Tag bequem im Bürostuhl sitzen!
Zum Vergleich, Stephan verdient hier deutlich mehr als in der Schweiz!!! Man verdient hier also nicht einfach
generell weniger.

Stephan hätte eigentlich nur noch heute arbeiten müssen und hätte dann Mittwoch bis Freitag frei gehabt, nach nur 2 Tagen arbeiten. Dafür dann aber von Samstag bis Mittwoch je 12 Stunden gearbeitet.
Nun ist aber eine Maschine kaputt gegangen, die dringend repariert werden muss. Deshalb muss Stephan morgen noch einmal arbeiten. Dafür "nur" von 7 bis 17 Uhr. Ja es hört nicht auf, mit Stephan's
Überstunden.


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