05. Juni 2015

Letzte Woche Donnerstag, nachdem ich am Tag zuvor krank wurde bin ich den ganzen Tag nur rumgelegen und habe viel geschlafen. Zum Glueck ist Tiffany nun schon viel selbststaendiger, vorallem mit Ashley zusammen. So haben sie die ganze Zeit zusammen gespielt. Ich habe mich immer wieder in einem anderen Zimmer hingelegt, wenn es ihnen langweilig wurde und so ging das ganz gut. Ich glaube sie fanden es ganz interessant, dass ich mal nur rumlag und am nichts tun war. So ungewohnt.

Am Freitag ging es ein bisschen besser aber ich war noch immer mehrheitlich am liegen.
Am Wochenende hat sich Stephan dann super, suess um die Kinder gekuemmert. Er war fast den ganzen Morgen mit ihnen unterwegs um einzukaufen usw, da ich die letzten Tage nichts tun konnte. So konnte ich mich weiter erholen. Ich hatte kein Fieber mehr, jedoch noch immer Halsschmerzen. Dazu kam nun noch Heiserkeit und Husten. Und Kraft hatte ich noch immer keine.
Am Sonntag war Stephan mit den Kindern im Pool und ich habe mich weiter erholt.
Diese Woche habe ich dann alle Termine abgesagt. Ich moechte ja keine andere Kinder mit Halschmerzen und Husten anstecken.

Heute ging es mir dann wieder gut. Ich war blos noch ein bisschen am husten, aber nicht sehr oft. So was dauert ja immer eine Weile.
Wir waren dann bei Annie fuer ein Play Date. Ashley und Tiffany waren so froh, dass wir endlich wieder aus dem Haus sind. Die Kinder haben selber Play-Doh (Knete) gemacht. Jeder konnte eine Farbe aussuchen und auch noch Geschmack. Nun riecht der Teig super.
Wir haben auch alle etwas fuers Mittagessen mitgebracht zum Teilen.
Ashley und Tiffany sassen mit den Geschwistern Macy und Riley am Tisch zum essen. Die beiden sind im selben alter.

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Ashley und Tiffany links, Macy und Riley rechts

Nun ging es mir also wieder gut und am Abend fuehlte sich dann Stephan auf einmal nicht mehr so gut!


07. Juni 2015

Stephan wollte nicht auch Krank werden und hat gestern Tabletten gegen Erkaeltung genommen.
Heute ging es ihm dann schon besser. Wir haben fuer heute einen Tag am Strand geplant. Wir sind auch wirklich gefahren, da ein Tag am Strand ja nicht sehr anstrengend ist. So konnte sich Stephan auf dem Liegestuhl mit Meerblick erholen.



Die Kinder hatten natuerlich auch riesige Freude und ich war mit ihnen ganz viel im Meer.


Tiffany und Ashley am Strand

Am Abend war das letzte von drei Final Spielen mit Stephan's Hockey Mannschaft. Das wollte er auf keinen Fall verpassen. Das Team, welches heute gewinnt, gewinnt den Pokal.
Wir wollten das Spiel auch sehen und so ging das ganz gut auf mit dem Strand. Am spaeten Nachmittag sind wir nach Hause gefahren und die Kinder sind so im Auto eingeschlafen. So waren sie dann wieder Fit am Abend fuer das Spiel.
Leider haben die Lightning das Spiel jedoch nicht gewonnen. Wie schade. Letztes mal hat es ja fuer den Pokal gereicht. Na ja, naechstes mal dann wieder, hoffentlich.


08. Juni 2015

Wir machten einen Ausflug zu der "Flamingo Nursery". Eine Gaerternerei bei uns in der Naehe an der Flamingo Road, desshalb der Name.
Wir haben ein Programm fuer unsere Kinder "gekauft". Sie konnten Fische fuettern, wir bekamen eine Tour durch die Gaertnerei, konnten Schmetterlinge und Raupen halten und Kraeuter riechen und von einer Stevia Pflanze probieren. Yummy, war das suess. Sie durften auch noch einen Topf bemalen und bekamen ein Pflaenzchen dazu.
Es gibt dort auch noch einen Farmers Market wo sie frische Produkte verkaufen. So konnten die Kinder am Schluss noch verschiedene Brote, Fruechte und Honig probieren und dazu bekamen sie frischen Apfelsaft.


Ashley, Tiffany und ihre Freunde (im Hintergrund) fuettern Fische


Fisch im Teich


Ashley und Tiffany bemalen einen Topf


12. Juni 2015

Gestern wurde auch noch Tiffany krank. Das musste ja noch so kommen. Ich freute mich schon, dass die Kinder fuer einmal nicht auch krank werden. Sonst ist es ja eigentlich immer umgekehrt. Die Kinder werden krank und stecken uns an.
Es waere ja nicht weiter schlimm gewesen, aber wir werden morgen in die Schweiz fliegen. Wir sind das letzte mal vor 2.5 Jahren in die Schweiz und da war Ashley krank und Stephan und ich auch Erkaeltet. Das ist gar nicht lustig erkaeltet zu fliegen.
Tiffany hatte Fieber, eine heisere Stimme und war nicht Fit. Ich nahm an, dass sie auch Halsweh hatte. Da ich meine Erkaeltung so lang hinschleppte wollte ich mit ihr zum Arzt gehen um sicher zu sein, dass es nichts schlimmes ist, und sie ohne Probleme fliegen kann. Sonst gehe ich ja nicht wegen einer Erkaeltung zum Arzt.

Es war gut, dass ich mit ihr zum Arzt ging. Sie hatte nichts am Hals jedoch waren ihre Ohren geroetet. Der Anfang einer Ohrenentzuendung. Die Aerztin sagte, dass sie normalerweise noch kein Antibiotika verschreiben wuerde. Aber da wir morgen fliegen werden, sollte Tiffany Antibiotika haben.

Ach ja, ich hatte den Termin mitten in der Nacht online gebucht, bei der Praxis wo wir nun immer bei einem Notfall fuer die Kinder hingehen. Das ist richtig praktisch. So kann man die Zeit und den Arzt auswaehlen. Ich habe wieder die Aerztin vom letzten mal gewaehlt, die sehr freundlich war.
Und da es mitten in der Nacht war als ich den Termin buchte bekamen wir auch einen am Morgen frueh.
So konnte ich Tiffany schon vor dem Mittagessen die erste Dosis vom Antibiotika geben, welches sie nun zwei mal am Tag einnehmen muss.

Am Nachmittag war Tiffany einige Zeit im Tragetuch, was nun nicht mehr oft vorkommt. Sie ist ja auch schon fast 2 Jahre alt und moechte immer selber unterwegs sein. Schaut mal wie gross (und Krank) sie aussieht auf meinem Ruecken.
Alles was ich sonst tat war packen fuer morgen. Wer Kinder hat, weiss wieviel das zu tun gibt.




13. Juni 2015

Heute ging es also in die Schweiz. Meine Schwester heiratet und deshalb fliegen wir fuer eine Woche in die Schweiz. Als wir das erste mal zu Besuch in die Schweiz sind war das wegen dem 50. Hochzeitstag von Stephan's Grosseltern. Das letzte mal war die Hochzeit meines Bruders..
Das wird nun also der dritte Besuch in der Schweiz in 7 Jahren.

Von Miami aus haetten wir schoene, angenehme Direktfluege nach Zuerich. Nur die Preise fuer einen Direktflug finden wir nicht so angenehm.
Wir haben uns fuer eine spezielle, aber die billigste Variante entschieden. Nicht ein Flug von Fort Lauderdale oder Miami aus, sondern ein Flug von Fort Myers mit Zwischwenstopp in Philadelphia. Fort Myers liegt fast 2 Stunden entfernt von uns. Aber wir konnten so noch einmal einiges mehr an Geld sparen, dass es sich wirklich gelohnt hat.
American Airlines hat uns dann einen Strich durch die Rechung gemacht, der sich dann noch zu einem Vorteil fuer uns entwickelte.
Sie haben den Flug von Fort Myers um mehrere Stunden verschoben. So frueh, dass wir mitten in der Nacht von uns zu Hause haetten losfahren muessen. So was geht natuerlich nicht. Wir haben ja auch extra schon weit im Voraus gebucht.
Stephan hat bei American Airlines angerufen und ihnen unser Problem geschildert. Die waren aber ziemlich unfreundlich und sagten, dass sie nichts machen koennen. Sie koennen uns bloss den Flug stornieren und wir wuerden das ganze Geld wieder bekommen. Ja toll. Das wollen wir natuerlich.
Aber nicht verzagen, Anja fragen. Ich sagte Stephan, dass ich anrufen werde. Irgendwie habe ich bei so Dingen nie Probleme und bekomme immer was ich will. Vielleicht liegt es an den Kindern, und dass ich sie richtig "anwende" zu unserem Vorteil.
Auf jeden Fall habe ich bei American Airlines angerufen. Wir haben dort gebucht aber der Flug wird mit US Airways sein. American Airlines sagte, dass sie mich zum Internationalen Ort weiterleiten wegen unserem internationalem Flug. Von dort wurde ich dann zu US Airways weitergeleitet und diese sagten mir dass sie mir auch nicht helfen koennen. Wir haben mit American Airlines gebucht und sie koennen nichts an unserer Buchung aendern. Sie sehen nicht einmal unsere Telefonnummer. Ha. Toll.
So habe ich wieder bei der ersten Nummer angerufen und dem netten Herr gleich geschlidert, dass ich die ganze Zeit weiter geleitet werde.
Auf jeden Fall wurde mir endlich geholfen. Und sogar richtig gut. Der nette Herr sagte mir, dass es keine bessere Verbindung fuer uns von Fort Myers aus geben wuerde. Das wusste ich schon und ich sagte ihm, dass es noch viel besser waere wenn wir von Fort Lauderdale oder Miami aus fliegen koennten.
Wer haette das gedacht, wir werden nun von Miami aus nach Philadelphia fliegen und von dort aus mit dem selben flug nach Zuerich wie wir ihn schon vorher gehabt haetten.
Und nun fliegen wir von Miami aus was viel einfacher fuer uns ist und wir bezahlen noch immer den selben Preis. Haetten wir von Miami aus gebucht, haetten wir mehr bezahlen muessen.

So sind wir am Morgen um 6 Uhr nach Miami losgefahren. Wir haben alles bereit gemacht und das Auto fertig gepackt und erst dann die Kinder aufgeweckt. So konnten sie gleich ins Auto und wir haben waehrend der Fahrt etwas gegessen. Beide waren sehr muede aber auch sehr aufgeregt. Viel gegessen haben wir alle nicht, es war ja noch so frueh.


Im Flughafen haben wir im Parkgeschoss so parkiert, dass wir gleich ueber die Bruecke ins Terminal laufen konnten und nicht noch die Etage wechseln mussten. Es macht sich bezahlt, dass Stephan so oft fliegt und nun all dies weiss.


Stephan, Ashley und Tiffany, im Parkhaus, vollgepackt vor unserem Auto

Wir hatten dieses mal nur einen Autositz dabei. Einer der guten, welchen wir in die Kabine nehmen wollten. Sonst geben wir immer noch unseren billigen Reisesitz auf, aber den brauchten wir dieses mal nicht, da meine Mutter einen Autositz fuer uns hatte.
Wir waren schoen frueh im Flughafen und konnten wir auch recht schnell einchecken.


Monkey und Bunny (Affe und Hase) sind bereit fuer die grosse Reise

das muehsamste ist immer die Gepaeckdurchleuchtung mit Kindern. Wir haben einfach immer so viel dabei und dann wollen die Kinder nicht ihre Stofftiere aufs Band legen, da sie Angst haben, was mit ihnen passiert...
Aber wir haben es wie immer geschafft.

Der Flieger nach Philadelphia war nicht voll ausgebucht und es hatte ganze Reihen die leer waren. Der Flieger hatte in jeder Reihe 6 Sitze mit dem Gang in der mitte. Wir hatten drei gebuchte Sitze. Ashley zahlt seit ihrem 2. Geburtstag den vollen Preis und Tiffany im moment erst die Taxen. In ein paar Wochen wuerde sie voll bezahlen.
Die drei Sitze auf der anderen Seite vom Gang waren leer. Die Flight Attendant sagte uns, dass wir uns ausbreiten duerfen. So sass Stephan auf die andere Gangseite, Tiffany war im Autostiz am Fenster, ich in der mitte und Ashley wie eine Grosse alleine auf einem Sitz. Sie war ganz aufgeregt.


Start ueber Miami - seht ihr die Skyline vor dem Meer?


Miami Beach

Tiffany war muede und ist kurz nach dem Start eingeschlafen. Gut war sie im Autositz.
Fuer Ashley haben wir fuer ein paar Dollar das Kinderprogramm gekauft und so konnte Ashley Mickey Mouse und andere Kindersendungen schauen. Sie fand es soooo toll mit ihren Kopfhoerern die sie immer nur im Flieger bekommt.
Hier zwei Fotos. Ashley mit ihren Kopfhoerern am fern sehen und Mango essen. Und Tiffany noch wach in ihrem Autositz, liest die Sicherheitsvorschriften.



Der Flug ging bis wir den Landeanflug antraten sehr gut. Ich habe wie immer die ganze Zeit den Druckausgleich fuer die Ohren gemacht. Wir waren sogar etwas am essen. Auf einmal fing eines meiner Ohren an zu schmerzen und ich konnte keinen Druckausgleich mehr machen auf dem Ohr. Ich versuchte alles, aber es half nichts und es schmerzte wie verrueckt. Waehre ich wohl besser auch zum Doktor und nicht nur mit Tiffany. Ich war ja schon so lange erkaeltet und hatte auch immer den Husten. Vorgestern wurde der Husten schlimmer und gestern Abend wurde er richtig schlimm. Aber da konnte ich ja nicht mehr viel machen.
Ich habe mich auch wirklich ganz schlecht gefuehlt so zu fliegen, aber blieb mir ja nichts anderes uebrig. Ich habe einen Haufen Hustenbonbons gelutscht. Ich habe auch immer wieder meinen Asthmaspray gebraucht, da er auch oft half. Und nun also das Ohr... an mein Ohr habe ich ueberhaupt nicht gedacht. Es hat vorher auch nie geschmerzt.
Als wir dann landeten hatte ich noch immer Schmerzen, einen Druck im Ohr und es fuehlte sich so an, als waere mein Ohr mit Wasser gefuellt. Wir hatten 6 Stunden Zwischenhalt vor uns. Das war gerade gut, wegen meinem Ohr. Wir wussten nichts so genau was wir tun sollen. Meine Schwester (Krankenschwester) hat mir ueber die Whatsapp gute Tips gegeben. Stephan hat eine Apotheke aufgesucht und mir einen Nasenspray gekauft. Meine Nase war innert Sekunden frei und wir hofften, dass es auch das Ohr noch frei machen wird. Ich habe Kaugummi gekauft, und immer wieder versucht den Druck auszugleichen. Wir haben uns auch informiert, ob es einen Arzt im Flughafen gibt. Aber nein, in dem ganzen Flughafen gibt es keinen Arzt, nur Rettungssanitaeter. Na das ist ja toll.
Wir haben dafuer einen tollen Spielbereich fuer die Kinder gefunden und sie konnten ganz viel Energie loswerden. Etwa 2 Stunden nach der Landung konnte ich endlich den Druck ausgeleichen, aber irgendwie ging das Ohr immer wieder zu. So ging das Spiel dann die ganze Zeit weiter, aber das war schon ein Vortschritt. Ich wollte unbedingt auf unseren naechsen Flug, aber ich hatte schon Angst, dass ich waehrend dem ganzen Flug Ohrenschmerzen haben koennte...
Wir haben dann noch das Nachtessen im Flughafen gegessen und schon bald war es Zeit um zu unserem Gate zu gehen. Der Flieger stand schon dort.
Und einige Zeit spaeter hatten wir alle am Gate ein witziges Programm. Eine Lady hatte ihre Yoga Matte dabei und hat sich direkt vor der Glasscheibe platziert und fing an Yoga zu machen. Vor allen Leuten.
Das war komisch... So etwas haben wir noch nie gesehen. Hahaha.
Die Kinder fanden es auch sehr witzig und haben sich dann zu der Lady gestellt und sie angefangen nachzumachen. Das war das witzigste.

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Schon bald war es dann Zeit zum einsteigen.
Wir hatten drei Sitze in der mittleren Reihe, aber leider sass jemand auf dem vierten Sitz. Es hatte auch auf diesem Flug einige leere Sitze. Eine Flight Attendant bot der Lady neben uns an, dass sie sich irgendwo anderes hinsetzen koenne, wenn sie wolle. Das war so lieb. Die Lady kapierte es jedoch nicht, und sagte es sei okay fuer sie wo sie sitze. Waehre ja zu schoen gewesen, haetten wir vier Sitze fuer uns alle gehabt.
Der Flug war zu einer sehr guten Zeit, es war schon bald Zeit fuer die Kinder zum schlafen. Ashley war den ganzen Tag wach und so ist sie noch vor dem Essen in dem Autostiz eingeschlafen. So ein Autositz ist gold wert auf einem Flug. Es lohnt sich also wirklich das ganze Teil durch den Flughafen zu schleppen. Im Auto schlafen sie in ihren Sitzen ja auch so gut und so ist es dann im Flieger auch kein Problem. Naechstes mal werden wir dann fuer Tiffany auch einen dabei haben, wenn sie auch vollen Preis fuer den Flug bezahlen muss.
Ashley hat 5 Stunden am Stueck geschlafen! Mit Tiffany hatten wir mehr probleme. Sie konnte sich einfach nicht gut "einnisten" auf mir oder auf Stephan. Sie ist schon so gross und hatte irgendwie kein Platz.
Wir haben ganz vieles versucht und Tiffany wurde immer quaengeliger, da sie so muede war. Irgendwann hat die Lady neben Stephan es kapiert, stand auf und sagte uns, dass wir ihren Sitz haben koennen und sie sich irgendwo anders hinsetzen werde. Wooohoooo!
So habe ich mich mit Tiffany neben Stephan gesetzt und Tiffany haben wir ueber unsere Beine gelegt. So konnte sie ausgestreckt liegen und ist ganz schnell eingeschlafen. Stephan und ich haben dann spaeter auch ein bisschen geschlafen, aber nicht viel. Tiffany hat fuer ungefaehr 3 Stunden geschlafen. Danach ueberhaupt nicht mehr. Das war eine kurze Nacht fuer uns alle.


14. Juni 2015

Nun war es also Sonntag Morgen ich konnte es kaum mehr erwarten bis wir endlich landeten. Ashley konnte es auch kaum erwarten. Sie hat immer wieder gefragt wer am Flughafen sein wird. Es war sehr verwirrend fuer sie zu wissen, dass sie alle Grosseltern auf einmal sehen wird. Sonst sieht sie ja immer alle nur einzeln wenn sie auf Besuch kommen oder beim skypen.
Mit den Kindern sind wir immer bei den letzten die aus dem Flieger gehen. Das ist viel angenehmer, so sind wir niemandem im Weg, vorallem wenn wir den Kinderwagen gleich wieder mitnehmen muessen, wenn wir aus dem Flieger kommen.
In Kloten am Flughafen waren uns dann jedoch alles Angestellte im Weg. Keine Ahnung warum so viele dort im Fingerdock rumstanden, wir kamen kaum an ihnen vorbei und sollten noch den Kinderwagen mitnehmen... Typisch Schweiz dachten wir.

Die Einreise bei der Passkontrolle war dann auch sehr witzig. Die Kinder sind keine Schweizer und wir haben keine gueltigen schweizer Reisepaesse mehr. So sind wir also in der Reihe fuer "alle andere Laender" angestanden. Stephan zeigte der Polizistin unsere canadischen Paesse und hat deutsch gesprochen. Sie hat zuerst englisch gesprochen bis sie gemerkt hat, dass wir deutsch koennen. Sie war sehr verwirrt.
Sie fragte ob wir schweizer Paesse haben und wir sagten nein. Da sagte sie nur dass wir also auch wieder mit den selben Paessen ausreisen muessen. Ja ist ja logisch.
Endlich konnten wir das Gepaeck schnappen und durch den Zoll und schon sahen wir gaaanz viele liebe Leute.
Meine Eltern waren dort, Stephan's Eltern, Stephan's Grosseltern und Matz mein Bruder mit seiner Frau Sarah. Auch Justina war dort, sie ist eine Stunde vor uns in der Schweiz gelandet. Sie war die Gastschwester meiner Schwester Marytha als sie ein Austauschjahr in den USA machte. Justina hat uns vor 11 Jahren in der Schweiz besucht und vor 10 Jahren haben wir die ganze Familie in den USA besucht.
So lange habe ich sie nicht mehr gesehen und nun konnte ich endlich selber mit ihr sprechen und brauchte keinen Uebersetzer. Das war so toll.
Es war alles ganz toll, alle die lieben Menschen auf einmal zu sehen. Die Kinder haben sich auch sehr gefreut und waren auch gar nicht schuechtern.
Was Stephan und mir aber sofort auffiel, war die Hitze. Es war einfach so stikig im Flughafen. So wie wir es in Erinnerung hatten. Keine Klimaanlage in den oeffentlichen Gebaueden. Auf jeden Fall nicht so wie in Canada und den USA. Nun wissen wir auch warum immer alle Touristen sagen, es sei Kalt in den Gebaueden bei uns. Wir finden es angenehm und empfinden es nicht als kalt. So gewoehnt sich der Mensch an alles. Die Schweizer sind sich gewoehnt, dass es im Sommer in allen Gebaueden heiss ist.
Wir, die verweichlichten Floridianer die nur noch mit Klimaanlage leben. Im Haus, im Auto, beim Einkaufen, ueberall.

Als erstes sind wir dann im Flughafen gleich in den Migros (Einkaufsladen) um unsere lieblings Sachen einzukaufen. Appenzeller Kaese, Cervelat (Schweizerwurst), knuspriges Brot, Joghurt, Suessigkeiten usw. Dinge die wir sonst nicht mehr essen koennen und wir gerne haben.
Danach mussten wir unser Mietauto abholen. Meine Eltern haben an einem ganz anderen Ort im Flughafen parkiert als die Mietwagen sind und wir brauchten ja den Autositz fuer Ashley. Da hatten sie die Loesung. Wir fragten Ashley ob sie mit meinen Eltern schon losfahren moechte. Und zu meiner Verwunderung sagte sie ja! Sie ist schon so eine grosse und sie kennt ihre Grosseltern richtig gut, auch wenn sie sie nicht oft sieht und praktisch nur immer beim Skype. Aber das macht ueberhaupt nichts aus. Ist das nicht genial?
So lief die kleine Ashley ohne Probleme mit ihrer Nana und ihrem Poppa zu ihrem Auto und fuhr schon lange vor uns nach Ruemlang.
Stephan's Eltern sind mit uns zur Autovermietung gekommen. Sie haben Tiffany noch nie gesehen. Auch Tiffany war sehr zutraulich, Mamai konnte Tiffany ohne Probleme tragen.
Die Lady am Schalter war sehr verwirrt als Stephan ihr den Fuehrerausweis von Florida, und den Pass von Canada gab und dazu perfektes Schweizerdeutsch sprach. Sie fragte Stephan ganz verwirrt wo wir den leben.
Wir bekamen unsere Karre und konnten schon bald nach Ruemlang fahren.
Die Strassen draussen waren soooo schmal. Alles war so schmal, ich war so froh musste ich nicht fahren und konnte mich zuerst noch an alles gewoehnen. Die Strassen waren so eng und voller Kurven. Wow, ich hatte es wirklich nicht mehr so in Erinnerung. Ich wusste, dass alles viel enger und anders ist als bei uns. Aber ich hatte es irgendwie nicht mehr so richtig in Erinnnerung. Ich war ein bisschen geschockt.
Tiffany schlief auf dem Weg zu meinen Eltern im Auto ein und ich habe sie dann mit samt dem Autositz ins Haus getragen wo sie weiter geschlafen hat.
Ashley war in meinem alten Kinderzimmer am spielen und wollte von niemandem etwas wissen. Sie fand alles so toll.
Wir haben dann ein Fruehstueck gegessen. Ich habe mir Gipfeli (Croissants) gewuenscht und Stephan hat schon seinen ersten Cervelat mit Senf und Kaese gegessen. Ashley wollte auch ein Gipfeli aber hat lustlos daran rumgebissen. Als Nana dann mit Waffeln vom letzten Tag kam, war Ashley ganz begeistert und wollte lieber die Waffeln essen. Ich konnte es nicht glauben wie Amerikanisch sie ist, und die Waffeln (die sie zu Hause immer essen koennte) dem Gipfeli vorzog. Aber wie sagt man so schoen, was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht...

Danach wollte ich schlafen gehen mit Ashley, da ich so muede war. Aber so bald ich mich hinlegte konnte ich nicht mehr mit husten aufhoeren. Ich hatte richtige Anfaelle wie ich sie schon gestern das erste mal hatte. Ich konnte nicht schlafen und ich konnte mich kaum wieder erholen und musste sogar erbrechen. Mein Ohr war uebrigens auch noch komisch, es hat jedoch nicht geschmerzt.
Stephan hat dann unsere Krankenversicherung kontaktiert. Er hat sich schon vorher abgesichert, dass wir nicht extra eine Reiseversicherung brauchen. Die normale Krankenversicherung die wir in den USA haben ist auch im Ausland gueltig. Wie praktisch.
Stephan wurde dann gesagt, dass alle Aerzte gedeckt seien und wir einfach irgendwo hingehen sollen aber alles detailiert aufgelistet brauchen. Ist ja klar. Falls wir einen Transport braeuchten koennten wir sogar eine Ambulanz bestellen!
Da es Sonntag war sind wir dann zum Flughafen ins Medical Center gefahren. Dort hatten Stephan und ich frueher unseren Hausarzt.
Ashley wollte bei meinen Eltern zu Hause bleiben. Und Tiffany war noch immer am schlafen. Die haben wir einfach wieder im Autostiz mitgenommen und sie ist nicht aufgewacht.

Ich war beim Arzt noch immer im System, wie witzig. Uns kam jedoch alles so komisch vor bei einem Arzt in der Schweiz. Der Umgang zwischen Angestellten und Patienten ist so anders als in Canada und den USA. Uns kam alles so "steiff" und unpersoenlich vor. Schweizer sagen ja immer dass die Amerikaner so Oberflaechlich sind. Aber uns kam irgendwie alles so unfreundlich vor und wir vermissten die "oberflaechlichkeit" die wir ueberhaupt nicht als oberflaechlich empfinden, sondern als freundlich.
Ich kann es gar nicht richtig erklaeren, es war einfach total anders. Wir kamen uns wie "Fremdlinge" vor die nicht wussten wie sie sich verhalten sollen. Im Wartezimmer ist Tiffany dann aufgewacht und hat gespielt. Es hatte viele Spielsachen, was toll war.
Und schon wieder fiel uns ein Unterschied auf. Es war ganz still im Wartezimmer. Die Leute sprachen im Fluesterton miteinander. Wir haben mit Tiffany natuerlich nicht gefluestert und da kamen wir uns sehr beobachtet vor, da alle Augen auf uns gerichtet war, jedoch niemand mit uns sprach.
In Canada und den USA wird man mit Kindern auch "beobachtet" aber die Leute sprechen dann meistens mit den Kinder oder uns.
Da ist wieder die Frage. Sind die Amerikaner oberflaechlich weil sie mit einem sprechen oder sind sie einfach nur freundlich? Oder sind die Schweizer freundlich, weil sie nicht mit einem sprechen und einem still beobachten?
Der Arzt war nicht so freundlich, aber mit Aerzten ist das ja oft so. Vorallem wenn man als Notfall zu einem Arzt geht, den man nicht kennt. Das ist bei uns nicht anders.
Mir wurde dann am Finger Blut genommen und ich habe dann erfahren, dass ich eine Ohrenentzuendung habe und habe Antibiotika bekommen. Fuer den Husten habe ich starke Hustentropfen bekommen und muss die staerkste Dosis davon nehmen. Dazu noch Brausetabletten fuer den Tag und die Nacht, allgemeine fuer Erkaeltung und Grippe und solches Zeug. Das war noch praktisch, dass wir gleich alles beim Arzt bekommen haben und nicht noch zu einer Apotheke mussten. Das wird es dann auch einfacher machen mit unserer Versicherung in den USA wenn alles auf einer Rechnung ist.

Nun muessen wir aber auch sagen, was wir total cool fanden in der Schweiz. Das Parksystem im Flughafen. Die haben eine Anlage die oberhalb der Parkplaetze montiert ist. Kleine Laempchen die rot sind, wenn der Parkplatz besetzt ist oder gruen leuchten wenn der Parkplatz noch frei ist. So weiss man im Voraus in welchem Geschoss es noch wieivel Parkplaetze gibt. So etwas haben wir noch nie gesehen.

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Was das wohl gekostet hat um so eine Anlage zu installieren?

Wir sind dann wieder zu meinen Eltern gefahren und schon bald wurde es Laut im Haus. Marytha, meine Schwester kam mit ihrem zukuenftigen Mann Lukas. Endlich konnten wir ihn persoenlich kennenlernen. Mein Bruder Matz und seine Frau Sarah kamen und Justina hatten sie auch dabei. Sie wird fuer eine Woche bei ihnen wohnen. Auch mein Grossmami von Zuerich kam zu uns. Ein volles Haus und wer meine Familie kennt, weiss wie laut es bei uns werden kann. Es gibt ja Geruechte, dass ich die lauteste bin...!?
Es war ein sehr warmer Tag und ich habe mir schon im Voraus Raclette gewuenscht. Wenn wir schon in der Schweiz sind moechten wir moeglichst viel Kaese essen. Und das taten wir dann und es war SUPER!


v.l. Mami, Stephan, Anja, Justina, Marytha, Lukas, Sarah, Matz und Grossmami


v.l. Mami (arm), Anja, Justina, Marytha, Lukas, Sarah, Matz und Grossmami

Das einzige was mir sehr viel muehe machte, war die Hitze im Haus. Die Fenster standen weit offen, aber es war einfach heiss. Ich vermisste die Klimaanlage und die Deckenventilatoren die immer fuer eine angenehme Temperatur sorgen. Wie schon gesagt, wir sind total verweichlicht.


Urgrossmami mit Tiffany


die beiden Schwager - Stephan und Lukas


Marytha und Justina


Matz und Ashley


15. Juni 2015

Wir haben unsere Tage versucht schoen gerecht unter unseren Familien aufzuteilen. Gestern war ein Tag mit meiner Familie. Heute war ein Tag mit Stephan's Familie. Wir waren mit seinen Eltern und seiner Schwester Manuela. Am Abend haben wir noch ihren Freund Adrian kennengelernt.
Wir sind am Morgen zu Stephan's Eltern nach Kloten gefahren und Manuela kam auch auf besuch, da sie frei hatte. Adrian musste leider arbeiten.

Vor dem Mittagessen sind wir ins Glattzentrum gefahren, ein grosses Einkaufszentrum, dass wir immer liebten, als wir noch in der Schweiz lebten. Auch jetzt finden wir es noch toll.
Wir wollten im Migros Restaurant essen.
Das Restaurant hat Selbstbedienung und hat immer eine schoen grosse Auswahl. Ich wollte unbedingt ihre Bratwurst mit der Zwiebelsauce essen. Die liebe ich.
Fuer die Kinder hatten sie einen suessen Bereich auf niedriger hoehe mit dem Essen. Das war wirklich suess.
Die Kinder haben sich ueber das Essen gefreut. Spaghetti und gekochte Karrotten. Die Pommes und die Chicken Nuggets liessen wir wo sie waren.
Da sagt man immer die Amerikaner essen nur ungesund. Nur Pommes, Hamburger und so...
Das Menu fuer die Kinder sah aber kein bisschen anders aus als in Canada und den USA .
Und ich versuche immer die gesuendesten Optionen zu waehlen.
Links auf dem Foto ist Papi und Stephan mit dem tollen Waegelchen wo man die Tabletts reinstellen konnte. Wie praktisch. So etwas aehnliches haben wir bei uns in der Ikea auch.
Ach ja etwas anderes ist auch lustig. In der Schweiz gibt es ueberall Sirup fuer die Kinder. Das haben wir bei uns nicht. Als Kind habe ich es auch immer getrunken. Beim Kinderessen war auch Sirup dabei. Der war sehr suess und so habe ich ihn fuer die Kinder mit Wasser verduent. Tiffany mochte ihn (sie mag fast alles) Ashley jedoch nicht.
Beim Migros Restaurant gibt es einen tollen Spielbereich fuer die Kleinen. Er ist wirklich nur ganz klein aber schoen gemacht. Die Kinder wollten natuerlich dort spielen, und machten das auch. Wir blieben am Tisch sitzen, und waren so nur etwa zwei Tische vom Spielbereich eintfernt. Wir hatten den Bereich schoen im Sichtfeld nur nicht die Kinder beim spielen. Ich habe die Kinder oft nicht immer im Auge wenn wir auf einem Spielplatz sind. Ich beobachte sie nicht auf schritt und Tritt.
Ich habe jedoch immer wieder nach ihnen gesehen. Ashley hatte muehe mit den Sprachen. Das war ganz ungewohnt. Wenn wir zu Hause sind spreche ich deutsch mit den Kindern. Wenn wir draussen sind englisch.
Sie ist es sich auch gewoehnt das alle Kinder nur englisch koennen. So sprach sie im Spielbereich mit allen Kindern englisch. Ich sagte ihr (auf deutsch) das sie Deutsch sprechen soll, da sie die Kinder nicht verstehen. Und sie antwortete mir (auf englisch) dass sie deutsch spreche. Was sie ja aber ganz offensichtlich nicht tat. Ich habe es nicht geschafft sie zum deutsch sprechen zu bringen. Das war wohl viel zu verwirrend und sie hat es gar nicht kapiert.
Spaeter schaute ich wieder nach ihr und sie sagte mir dass die Kinder nicht zuhoeren wenn sie mit ihnen spricht. Sie sprach immer noch englisch... sie war ganz frustriert, aber da konnte ich nichts machen.
Noch spaeter schaute Stephan wieder nach ihnen und kam dann wieder zum Tisch zurueck. Er erzaehlte vom selben problem und ich erzaehlte Mamai und Papi was Ashley fuer Probleme hat.
Da schnauzte mich auf einmal eine andere Mutter von nebenan an! Sie sagte mir richtig boesartig, dass die Sprache nicht das Problem sei. Das Problem sei, dass wir hier am Tisch sitzen und nicht bei den Kindern stehen. Die Sprache sei nicht das Problem. Wiederholte sie sich. Ich war ganz schockiert ueber diesen kommentar. Ich sagte ihr, dass ich immer wieder nach den Kindern gesehen habe.
Wir konnten es nicht glauben. So etwas habe ich in meinen 4 Jahren als Mutter noch nicht erlebt. Dass mich eine andere Mutter so anschnauzt.
Entweder hatte die Mutter ein Problem, was auch immer fuer eines. Oder sie war Eifersuechtig, dass Ashley perfektes Englisch sprach und sie nichts verstand? Oder in der Schweiz muss man ein Kind auf Schritt und Tritt verfolgen und es keine Sekunde aus den Augen lassen? Ich war wirklich sehr verwirrt.
Es war ja nicht so, dass sie irgendwie total weit weg von uns waren. Ich hatte den ganzen Spielbereich im Auge, der in einer Ecke war. Sie haetten nicht weglaufen koennen, da haette ich sie sofort gesehen. Ich sah blos nicht, was sie am machen waren.
In Canada und den USA in Spielbereichen in der Mall hat es immer Baenke wo die Eltern sitzen koennen. Dann sitzt man im Spielbereich. Aber das war ja nicht moeglich im Glattzentrum. Man haette einfach auf der Seite stehen muessen. Was auch die meisten Eltern taten... Wir halt nicht...
Wahrscheinlich haben wir uns in den Augen der Schweizer nicht richtig verhalten, aber das ist ja wohl kein Grund um eine Person so anzugreifen.

Danach haben wir noch ein bisschen eingekauft und sind dann wieder zu Stephan's Eltern gefahren. Tiffany ist auf dem Weg eingeschlafen fuer ihren Mittagsschlaf.
Mamai hat Manuelas alten Barbies aus dem Keller geholt und Ashley konnte damit spielen. Ashley liebt Barbies, bis jetzt haben wir aber noch keine eigenen.
Als Tiffany wieder wach war sind wir ins Zentrum von Kloten gefahren. Es hat sich dort einiges geandert. Das Wetter war sehr bedeckt, aber es hat gerade nicht geregnet. Wir haben echt muehe mit dem Wetter. Draussen ist es angenehm kuehl und man muss lange Kleider tragen. In den Haeusern ist es jedoch wie ich schon geschrieben habe extrem warm. Da wuerden wir am liebsten mit kurzen Sachen rumlaufen. Es ist so verkehrt fuer uns. Bei uns ist es immer kuehl im Haus und draussen heiss.
Mitten in Kloten bei einem Kreisel (Kreisverkehr?) gibt es seit ein paar Monaten eine tolle Dekoration:
Einen Puck, der aus lauter richtigen Pucks besteht. Und darauf ist das Logo der Kloten Flyers zu sehen.
Natuerlich mussten wir Fotos machen. Stephan und ich stuermten den Kreisel und standen in die Mitte fuer ein Foto. Die Autos haben sogar angehalten, damit wir ein gutes Foto machen konnten.

Kloten Flyers Puck Kreisel
Stephan und Anja vor dem Kloten Flyers Puck

Kloten Flyers Puck Kreisel
auch ein Foto mit den Kindern musste her


Mamai, Anja, Papi und Tiffany im Kinderwagen



Danach waren wir wieder bei Stephan's Eltern zu Hause. Adi hatte auch Feierabend und ist auch noch vorbei gekommen. So konnten wir auch ihn endlich persoenlich kennen lernen.


Mamai und Papi mit Ashley und Tiffany


Adi, Manuela, Ashley und Tiffany


Manuela und Ashley


16. Juni 2015

Heute waren wir in Glattbrugg bei Stephan's Grosseltern. Wir sahen das erste mal ihre neue Wohnung, in die sie vor mehr als 1.5 Jahren gezogen sind. In den letzten 30 Jahren haben sie immer in der selben Wohnung gelebt. Sie leben nun in einem Neubau, in einer super schoenen, modernen Wohnung. Die Kueche gefaellt mir besonders gut.
Zum Mittagessen haben wir uns, wie koennte es auch anders sein, Fondue gewuenscht. Ihr wisst ja, wir moegen Kaese.


v.l. Grandpapa, Grandmaman, Ashley, Tiffany und Anja

Das Fondue war wie immer super. Die Kinder haben Teigwaren mit Tomatensauce bekommen, da sie Fondue nicht so moegen.



Ach ja, noch etwas ist uns in der Schweiz aufgefallen. Die letzten beiden male waren wir im Herbst in der Schweiz. Wir haben die Schweiz also vor 7 Jahren das letzte mal im Sommer gesehen.
Also, was uns aufgefallen ist, ueber all ist das Gras ungemaeht und steht zum Teil Meter hoch. Wildes Gras, mit wilden Blumen usw. Wir haben uns gefragt, ob das schon immer so war, oder ob das etwas neues ist, oder ob wir es einfach vergessen haben.
Hier ein Beispiel von einer Wohnsiedlung in Kloten. Sieht das nicht Traumhaft aus, das ganze hohe Gras?



Dort wo diese Neubauten stehen war unsere letzte Wohnung in der Schweiz. Wir sind dort als uebergang fuer die letzten Monate eingezogen. Wir wussten, dass die Wohnbloecke abgerissen werden, deshalb haben sie uns auch als temporaere Mieter genommen. Nun stehen dort also alles top moderne Haeuser.
Auf der Strasse rechts stand damals unser Container den wir gefuellt haben...
Nun zurueck zum hohen Gras...
In Calgary gab es natuerlich auch Orte wo die Wiesen wild waren und nicht geschnitten wurden. In Naturschutzgebieten usw.. Aber in Wohngegenden wird immer alles geschnitten.
Und das hohe Gras haben wir hier mitten in den Wohngegenden ueberall gesehen. In Florida ist es natuerlich extrem, wie die Wiesen ueberall gepflegt werden. Das ganze Jahr, da auch das ganze Jahr alles waechst. Alles sieht immer perfekt gemaeht aus. In Calgary war das natuerlich nicht so.
Desshalb war nun der Unterschied wahrscheinlich noch viel krasser fuer uns.
Kein Wunder also, hatte ich der Schweiz immer so stark mit dem Heuschnupfen zu kaempfen. Das hatte ich in Calgary nur noch im ersten und vielleicht 2. Jahr. Seit Jahren brauche ich keine Medikamente mehr. Auch hier in Florida nicht. Und ich hatte wirklich sehr starken Heuschnupfen, brauchte Tabletten, Nasenspray und Augentropfen und hatte zuesaetzlich auch meistens Asthma und brauchte einen Asthmaspray...
Nun bin ich ein bisschen Abgeschweift.... Ich wollte nur sagen, dass uns die wilden Wiesen nicht so gefallen haben. Und wir wundern uns wirklich ob das schon immer so war, oder ob das etwas neues ist.


17. Juni 2015

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