21. Maerz 2013

Heute war es so weit. Der grosse Tag, der entscheiden sollte, ob wir Canadier werden.
Gestern Abend hat Stephan etwas in einem Forum gelesen, was uns ein bisschen Angst, wegen unserer Reisemachte. Und zwar, wenn man die Pruefung besteht muss man die "Permanent Resident Card" abgeben. Ist ja eigentlich logisch, da man ein Zertifikat bekommt, dass man nun Canadier ist. Und das grosse Problem ist, dass man zwei Tage warten muss, bis man einen Pass beantragen kann. Da sie zuerst alle Daten der neuen Canadier in ihr System eingeben muessen. Und sollten wir die Pruefung bestehen, wollten wir ja noch am selben Tag den Pass beantragen, damit wir damit in die USA einreisen koennen. Das soll nun also nicht gehen und wir werden auch keine Permanent Resident Karte mehr haben? Wie sollen wir dann wieder zurueck nach Canada einreisen?
Nun waren wir wegen drei Dingen ganz aufgeregt. Wegen der Pruefung, weil wir nicht wussten ob wir einen Pass beantragen koennen, und weil das erste mal jemand anderes als Stephan oder ich auf Ashley aufpassen musste.



Wir haben uns schon frueh auf den Weg nach Downtown zum "Harry Hay's Buidling" gemacht, damit wir
genuegend Zeit hatten mit dem ganzen Verkehr am Morgen.
Um 10 Uhr haben wir uns dort mit Tanya und ihrer Tochter Nyla getroffen. Tanya hat Angeboten auf Ashley
aufzupassen, waehrend dem wir die Pruefung schreiben mussten. Sie hatte einen Doppelkinderwagen dabei und so ist sie mit Ashley und Nyla zu einer Mall gelaufen, die einen Spielplatz hat. Wir haben uns natuerlich schon ein bisschen Sorgen gemacht, wie das alles gehen wird, da Ashley bis jetzt immer mit einem von uns war. Es war bis jetzt noch nie notwendig, dass jemand auf sie aufpassen musste.

Als naechstes sind wir zum Pruefungsraum. Die Pruefung hat ungefaer um 10:30 Uhr angefangen.
Wir mussten alle zur selben Zeit anfangen und hatten genau 30 Minuten Zeit um 20 multiple choice Fragen zu
beantworten. Das war natuerlich mehr als genug Zeit, wenn man gelernt hat.
Die Fragen waren jedoch sehr schwer. Als wir unsere Antworten abgegeben haben waren wir beide wirklich
nicht sicher ob es gereicht hat oder nicht. Wir konnten nicht mal ueber die Fragen sprechen, da Stephan andere Fragen als ich hatte. Stephan's erste Frage war: Was ist der nationale Wintersport in Canada. Hahahahahaaaa, besser haette der Test fuer Stephan nicht anfangen koennen. Die Antwort war natuerlich Hockey.
Alle Antworten von allen wurden sofort korrigiert. Wir mussten alle im Raum bleiben.
Und dann wurden alle Namen runtergelesen von denjenigen die bestanden haben und somit Canadier werden.
War das aufregend. Wenn jemand mit Namen aufgerufen wurde konnte er seine Unterlagen abholen, mit der Einladung zur "Citizenship Ceremony" und den Raum verlassen.
Der Raum wurde immer leerer und der Papierstapel der Person die die Namen runter las wurde immer kleiner...
Unsere Namen waren noch nicht dabei... Das brauchte Nerven...
Endlich, fast am Schluss als wir wirklich schon dachten wir haetten es nicht geschaft wurden unsere Namen
aufgerufen!
Wir haben bestanden! Wir werden heute Canadier!
Ist das nicht unglaublich?
Wir haben die Unterlagen geschnappt und haben den Raum verlassen.
Ich habe gleich mein Telefon eingeschaltet und Tanya angerufen. Da bekamen wir die naechste erfreuliche
Nachricht. Es ging alles super mit Ashley und sie musste kein einizges mal weinen. Sie hat nach uns gefragt, aber es war alles ok fuer sie wenn Tanya ihr sagte, dass wir bald wieder bei ihr sein werden.
Wir sind dann durch Downtown und das kalte Schneegestoeber zur Mall gelaufen.
Ashley scheint ganz viel Spass auf dem Spielplatz gehabt zu haben. Wir waren so froh.
Wir haben Tanya und Nyla zum Mittagessen eingeladen. Wir hatten leider nicht viel Zeit, da um 13:30 Uhr schon die Zeremonie war. So haben wir einfach im Food Court etwas gegessen.

Zurueck im Harry Hay's Building sind wir mit der Einladung zum Zeremonie Raum. Das war der selbe Raum im welchem wir auch den Test geschrieben hatten. Vorher mussten wir noch alle unsere Unterlagen vorweisen.
Das war nun auch der Zeitpunkt wo wir unsere Permanent Resident Karte abgeben mussten. Stephan hat der
netten Dame unser Problem mit der Reise am Samstag geschildert. Man glaubt es kaum, die Dame hat den
Gerichtsschreiber zu uns gerufen, welcher alle Daten der neuen Canadier ins System eingeben wird. Erst wenn das gemacht wurde, kann man den Pass beantragen. Und es wurde uns gesagt, dass sei vor Montag nicht moeglich.
Der Gerichtsschreiber sagte uns, dass er nach der Zeremonie laenger bleiben wird (er haette Feierabend) und unsere Daten gleich ins System eingeben wird. So koennen wir gleich zum Passbuero gehen und unsere Paesse beantragen.
Wow! Koennt ihr das glauben? Das ist Canada!
Dann gingen wir in den Zeremonie Raum und warteten bis die Zermonie anfing.


Zeremonie Raum, wo wir auch den Test geschrieben haben


Anja und Ashley am warten


Stephan und Ashley

Bevor wir in den Zeremonie Raum sind konnten wir noch kleine Canada Flaggen nehmen. Ashley hatte natuerlich ihre Freude daran. Wir konnten es nicht glauben, was sie dann mit der Flagge machte.
Sie richtete den Spitz auf den Boden, ging in die Knie, sagte "Hockey" und hat so getan als wuerde sie Hockey spielen. Sie ist wirklich die geborene Canadierin.
Dann kam der Richter in den Raum und die Zeremonie konnte anfangen.
Der Richter hat eine schoene Rede gehalten und dann mussten wir den Schwur, auf die Koenigin von Canada und England ablegen. Wir mussten zuerst alles auf franzoesisch nachsagen und hatten keine Ahung was wir sagten. Ich konnte nicht einmal die Woerter richtig wiederholen. Aber natuerlich wurde der Schwur nachher auch noch auf englisch abgelegt.
Danach bekamen wir alle unsere Zertifikate, dass wir nun Canadier sind. Es wurden mit uns 80 Leute aus 25
verschiedenen Laendern eingebuergert.
Zum Schluss wurde noch die national Hymne "Oh Canada" gesungen.
Das erste mal als Canadier.
Ashley war wieder unglaublich. Kaum haben wir mit singen angefangen schaut uns Ashley an und sagt: "Hockey". Hahahahaaaaa. Vor jedem Hockey Game wird hier ja die Hymne gespielt. Also verbindet Ashley "Oh Canada" nun mit Hockey.
Nach der Zermonie haben wir noch Fotos mit unseren Zertifikaten gemacht.


mit unserem Zertifikat - nun sind wir Canadier


hier noch mit dem Richter

Danach sind wir gleich zum Passbuero, welches sich im gleichen Gebaeude befindet.
Die Angestellte die uns bediente war zuerst ganz unfreundlich. Sie hat uns versucht klar zu machen, dass wir
unseren Pass heute nicht beantragen koennen. Und Stephan versuchte ihr klar zu machen, dass wir ihn heute
beantragen koennen und unsere Daten schon im System seien.
Sie sagte dann dass sie fuer uns nachschauen werde und musste uns dann ganz geschlagen berichten: "Ihr habt Glueck gehabt, eure Daten sind wirklich schon im System!" Das hat der Dame irgendwie so gar nicht gepasst, dass wir am Schluss wirklich recht hatten und sie nicht.
Es schien, als haetten die wirklich eine grosse Ausnahme fuer uns gemacht. So genial!
Eine weile spaeter kam sogar extra noch der Gerichtsschreiber, welcher die Daten fuer uns eingegeben hatte im Passbuero vorbei. Er hat nachgefragt, ob alles geklappt hat.
Wow! Was fuer ein tolles Land! Wir sind so stolz, dass wir nun auch Canadier sind!


22. Maerz 2013

Stephan wurde heute morgen im Geschaeft waehrend dem taeglichen "Morning Meeting" mit ganz vielen Ballonen und Gleuckwuenschen zur canadischen Staatsbuergerschaft ueberhaeuft.

Kanadischer Pass

Fuer mich war heute packen angesagt. Morgen geht es ja schon nach Florida. Ich hatte vorher noch gar nichts gepackt. Ich habe immer fuer die Pruefung gelernt wenn ich Zeit hatte. Wir hatten einfach viel zu viel los.
So hatte ich dann heute ziemlichen stress.
Um 14 Uhr musste ich wieder nach Downtown um unsere Paesse abzuholen. Das hat zum Glueck alles super
geklappt und ich habe beide Paesse bekommen. Sehen sie nicht toll aus?



Stephan muss auch noch etwas anmerken:
Auf jeder Seite gibt es etwas ueber Canada zu entdecken. Seite 29 gefaellt uns am besten mit der schoensten und am schwersten zu gewinnenden Trophae der Welt, dem Stanley Cup!



Nun koennen wir als Canadier in die USA einreisen und muessen keine Fingerabdruecke mehr geben.

Und wenn wir schon beim Thema sind schreibe ich gleich was wir mit unserer schweizer Staatsbuergerschaft
machen werden. Wenn man Schweizer ist, und eine neue Staatsbuergerschaft annimmt wird man automatisch Doppelbuerger. In Deutschland muss man extra einen Antrag stellen, so viel ich weiss.
Aber das finden wir eigentlich auch richtig. Wir haben schon immer gesagt, es kann doch nicht sein, dass man Staatsbuerger von zwei verschiedenen Laendern ist. Entweder ist man dies oder jenes, aber nicht beides.
Wenn ein Flugzeug abstuerzt und ein Doppelbuerger stirbt, ist nun ein Schweizer oder ein Canadier gestorben?
Wir moechten nur Canadier sein und keine Schweizer mehr. Wozu auch? Wir leben nicht mehr in der Schweiz und die Schweiz ist auch nicht mehr unsere Heimat.
Es ist nur mit vielen umtrieben verbunden, wenn wir alle paar Jahre den schweizer Pass auch noch erneuern
muessen. Und Geld bezahlen fuer nichts. Wir koennen genau so einfach mit dem canadischen Pass in die Schweiz einreisen. Fuer das brauchen wir keinen schweizer Pass. Die Schweiz laesst sowieso jeden
rein.
Ich weiss, viele von euch werden sagen mann weis nie, und vielleicht werden wir wieder in die Schweiz zurueck kehren in ein paar Jahren.
Wir haben es aber nicht vor, also gehoert das auch nicht in unsere Planung rein. Sollten wir aus irgend einem Grund wieder in die Schweiz wollen, koennen wir dort ja auch als Auslaender leben, oder?
Und was wir online nachgelesen haben, soll es ziemlich einfach sein wieder Staatsbuerger zu werden. Und Ashley ist ja auch keine Schweizerin und hat nur die canadische Staatsbuergerschaft.
Was schwieriger wird, ist die schweizer Staatsbuergerschaft los zu werden. Wir muessen extra einen Antrag
stellen! Warum auch einfach machen, wenn es umstaendlich geht...


23. Maerz 2013

Am Morgen um 7 Uhr ging unser Taxi zum Flughafen. Wir hatten einen riesigen Stress, bis wir gestern Abend
und heute Morgen alles fertig gepackt hatten. Wir hatten einfach nicht genuegend Zeit.
Beim einchecken ist alles gut gegangen. Wir durften natuerlich den Kinderwagen mit ans Gate nehmen. Ich fragte ob wir den Autositz auch mit ans Gate nehmen duerfen und es war kein Problem.
Ich habe ja gehofft, dass wir den Sitz mit ins Flugzeug nehmen koennen, wenn es noch leere Sitze hat.
Am Gate habe ich auch gleich gefragt, aber der Flug war voll gebucht. Haben wir uns schon gedacht, nach
Toronto sind die Fluege immer zimlich voll. Aber vielleicht haben wir ja auf dem Flug von Toronto nach Miami
Glueck.
Es ist schon viel angenehmer wenn man nicht so ein langes Stueck, wie in die Schweiz fliegen muss.
So konnte Ashley ein bisschen schlafen, wir konnten etwas essen und schon bald sind wir wieder gelandet.

Nun war es Zeit fuer die Immigration fuer die USA. Die Immigration hatten wir schon in Toronto, da der Flug
nach Miami als Innlandflug gilt.
Wir waren schon ein bisschen aufgeregt, wie das alles gehen wird. Aber wir haben uns schon gedacht, dass es bestimmt viel einfacher ist, wenn man als Canadier einreist.
So war es dann auch. Der Officer hat sich unsere Paesse angesehen und hat gefragt warum wir in die USA
kommen. Wie immer halt. Das war aber auch schon alles was er wissen wollte. Der Officer hat mit uns ueber das Wetter und andere belanglose Dinge gesprochen.
Schon nach kurzer Zeit bekamen wir die Paesse zurueck. Wir bekommen als Canadier ja nicht einmal mehr einen Stempel in den Pass. Wir duerfen uns so lange in den USA aufhalten wie wir wollen. Einfach fuer eine
US-Firmaarbeiten duerfen wir nicht.
Wir konnten es nicht glauben. Einfacher geht es ja nicht mehr. Keine 1000 Fragen beantworten, keine
Fingerabdruecke geben, kein Foto wird gemacht, einfach nur mit dem Officer quatschen und das ist schon alles! So genial! Der Officer hat ja nicht einmal bemerkt dass ich schwanger bin. Hat ihn wahrscheinlich auch ueberhaupt nicht interessiert.

PizzaInzwischen war es schon Zeit fuers Abend essen. Wir haben so viel Zeit fuers anstehen bei der Immigration gebraucht. Wir haben ein Restaurant gefunden, dass Pizza mit duennem Teig
hatte.
In Calgary ist es ja nicht einfach solche Pizza zu finden. Im Osten ist das viel einfacher.
Wir haben uns die Baeuche vollgeschlagen.



Am Gate wo unser Flieger nach Miami ging habe ich wieder gefragt, wie voll der Flug sei. Und die Angestellte sagte mir, dass der Sitz neben mir noch frei sei. Sie werde versuchen ihn fuer mich frei zu behalten und so kann ich den Autositz mit in die Kabine nehmen! Ich habe mich natuerlich riesig gefreut aber ich wusste, dass
der Sitz am Schluss dann doch noch vergeben werden koennte...
Aber wir hatten Glueck. Wir konnten den Sitz behalten. Und so konnte Ashley in ihrem Autostiz fliegen!
So hatten wir natuerlich viel mehr Platz. Das war richtig angenehm.

Autositz im Flugzeug

In Miami mussten wir dann ganz lange bei der Autovermietung anstehen. Das war ein bisschen muesahm. Vorallem weil es schon mitten in der Nacht war und wir noch eine Stunde nach Boca Raton fahren mussten. Das war wirklich ein langer Tag.
Aber irgendwann haben wir es geschafft und wir bekamen unser Auto und konnten uns auf den Weg zum Hotel machen. Wir sind dann gleich alle Todmuede ins Bett gefallen. Ortszeit war schon 3:30 Uhr Morgens. Wir haben jedoch noch 2 Studen Zeitverschiebung zu Calgary, also war es noch nicht ganz so spaeht (frueh).



06. April 2013

Wie ihr vor einigen Minuten bemerkt habt, hat unsere Website ein neues Design bekommen.
Wie gefaellt es euch? Ich hoffe ihr seit nicht zu sehr geschockt, nach so vielen Jahren?
Es ist kaum zu glauben, aber das alte Design war nun schon mehr als 7 Jahre alt.
In den letzten Monaten habe ich mich auf verschiedenen Seiten online "weitergebildet" damit ich uns eine neue Seite erstellen konnte. Es hat viel Zeit gebraucht alles zu aendern, aber nun ist fast alles geschafft.
Das einzige was noch nicht ganz fertig ist, ist der Blog. Die Monate von diesem Jahr sind auf dem neuen Design aber alles andere ist noch auf dem alten Design. Ich werde das nun nach und nach aendern.
Ich habe mir gedacht, dass die aktuelle Seite sowieso am wichtigsten ist und nicht mehr oft alte Berichte in unserem Blog gelesen werden.
Alle anderen Rubriken die wir auf unserer Seite haben sind aktualisiert und auf dem neuen Design. Ihr koennte euch also gerne wieder einmal ein bisschen umsehen.
Ich wuerde mich natuerlich auch ueber Kommentare zum neuen Design freuen. Ob euch die neue Seite gefaellt, oder ob ihr vielleicht verbesserungs Vorschlaege habt.
Entweder hier als Kommentar im Blog oder als Eintrag im Gaestebuch.
Ich finde, dass nun alles viel uebersichtlicher ist. Und auch der Blog ist viel angenehmer zum lesen.


24. Maerz 2013

Unser Hotel hat Nexen gebucht, das "Embassy Suites". Dort gab es gar keine "normalen" Hotelzimmer, sondern nur Suites. Das heisst man hatte einen Raum mit Sofa, Esstisch, TV, Mikrowelle und Kuehlschrank und noch ein separates Schlafzimmer.
Es ist ein Hotel welches mehrheitlich fuer Geschaeftsleute ist. Es gab auch viele Suites die sogar ein Sitzungszimmer hatten.

Embassy Suites
das Hotel "Embassy Suites" von aussen

Hotel Boca Raton
das Hotel "Embassy Suites" von innen

Uns hat es richtig gut gefallen. Die Suite war auch super und natuerlich richtig praktisch mit Ashley. So hatten wir ganz viel Platz.
Zum Hotel gehoerte auch auch noch ein Pool.

Unser Mietauto war ein Chrysler. Ashley hat es "Baby Auto" genannt.

Mietauto Chrysler

Am ersten Tag gingen wir gleich am Morgen einkaufen. Wir brauchten Lebensmittel und andere Dinge.
Das war so praktisch, dass wir einen Kuehlschrank hatten.

Fuer's Mittagessen sind wir natuerlich gleich in unser amerikanisches lieblings Restaurant: T.G.I. Friday's.
Wir lieben das Essen dort. Stephan und ich hatten Steak und Ashley hat sich mit einer Kinderportion Mac 'n' Cheese und Fruechten vollgestopft.

T.G.I. Friday's
Jack Daniel's Flat Iron Steak

Mac and Cheese
Ashley liebt Pasta, sieht man es?


25. Maerz 2013

Am Morgen sind wir zum Strand gefahren. Wir haben nicht geplant lange dort zu bleiben. Wir wollten einfach das Meer sehen.

Beach in Boca Raton
Stephan und Ashley am Meer

Ocean Boca Raton Florida
Anja und Ashley am Meer

Ashley hat sich natuerlich riesig ueber das Wasser gefreut. Der Sand jedoch, hat ihr ein bisschen Probleme bereitet. Seit neustem hat sie es nicht mehr gerne, wenn sie schmutzig wird. Wenn sie z.B. isst usw.
Nun ist der Sand natuerlich an ihren Fuessen und Beinen kleben geblieben... Das war ganz schlimm fuer
sie. Und noch schlimmer war es, als sie das erste mal hingefallen ist, und auch noch ihre Haende voll Sand waren.

Am Nachmittag musste Stephan arbeiten. Das heisst er musste den ersten von vielen verschieden Lieferanten besuchen. Er war ganz alleine unterwegs, da Brian, der andere Mitarbeiter von Nexen erst am Abend nach Florida kam.



27. Maerz 2013

Stephan war gestern und heute den ganzen Tag mit Brian unterwegs. Er berichtet gleich selber:
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Wir haben gestern und heute zwei Lieferanten besucht. Alle Firmen welche wir in dieser Woche besuchten liefern uns entweder bereits Teile, oder koennten uns in Zukunft beliefern. Sie alle handeln mit Gas Triebwerk Teilen, welche oft schwer zu bekommen sind und meistens auch sehr teuer sind. Weil unsere Einkaeufer mit dem Triebwerkhersteller oft Probleme haben einen guten Ansprechpartner zu bekommen, und die Lieferzeiten unglaublich lang sind, haben Brian und ich nun die "Mission" eine gute und zuverlaessige Alternative zu finden. Natuerlich wollen wir sicherstellen, dass die Teile die wir bekommen auch den Qualitaetsanforderungen entsprechen.
Es war unnglaublich interessant zu sehen was fuer grosse Unterschiede zwischen diesen Firmen existiert.
Die Lager vom kleinsten waren 100 mal kleiner als das vom Groessten. Auch bei den Angestellten, den Bueros und der Firma im allgemeinen haben wir grosse Unterschiede gefunden. Wir hatten positive und negative Ueberraschungen erlebt, aber nach 3 Tagen nun ein gutes Gefuehl wem wir in Zukunft vertrauen werden...
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Gestern, als Stephan am arbeiten war, haben Ashley und ich eine riesig grosse Mall unsicher gemacht.
Heute am Morgen sind Ashley und ich ins "Gumbo Limbo Nature Center" von Boca Raton.

Baby und Schildkroete
Ashley auf einer Schildkroete aus Stein

Es gibt dort ein kleines Museum und draussen haben sie riesige Aquariums mit Fischen, Schildkroeten und anderen Meeresbewohnern.
Sie haben auch ein "Schildkroeten Spital". Es waren mehrere Schildkroeten dort die sie geretttet haben.
Die meisten brauchten irgendwelche Operationen und sind sich nun am erholen.

Schildkroete
Schildkroete im Spital

Schildkroete im Spital
eine Schildkroete wird im Spital behandelt

Man kann auch auf einem schoenen Holzweg durch die Baeume laufen. Das haben Ashley und ich natuerlich auch gemacht.

Gumbo Limbo Florida

Auf dem Holzweg kommt man an einem Aussichtsturm vorbei. Dort oben waren wir natuerlich auch und haben uns die Aussicht angesehen.


Gumbo Limbo Nature Center

Es gibt dort sogar einen "Ashley Trail". Wenn es nicht so kuehl gewesen waere, haette man dort ganz viele Schmetterlinge sehen koennen.

Ashley Trail
Ashley und der Ashley Trail


28. Maerz 2013

Stephan's Arbeit in Florida ist getan und nun koennen wir unsere kurzen Ferien geniessen.
Wir haben heute einen Ausflug in die Stadt Fort Lauderdale gemacht.
Wir waren nur ein paar Stunden dort. Das wenige, was wir in dieser Zeit von der Stadt gesehen haben, hat uns sehr gut gefallen.

Fort Lauderdale Downtown
Downtown von Fort Lauderdale

Palm Tree Ft. Lauderdale
Palmen in Downtown

Las Olas Blvd

Fort Lauderdale

Vater und Kind
Stephan und Ashley auf Entdeckungstour

Mittagessen gabs in einem kleinen Restaurant welches ganz viele verschiedene Crepes hatte. Die Meisten Menus in der Menukarte hatten Kaese und es stand es sei Gruyere. Da haben wir uns natuerlich gefreut.
Na ja... es war Emmentaler Kaese und kein Gruyere. Wie schade. Das Essen war aber trotzdem super.
Stephan hatte ein Sandwich mit Kartoffelsalat und ich eine gefuellte Crepe.

Sandwich Crepe

Am spaeten Nachmittag sind Ashley und ich das zweite mal in den Hotel Pool. Es war leider nicht sehr warm, aber so lange wir im Wasser waren hat es Ashley nichts ausgemacht. Wir sind hart im nehmen, wir sind Canadier. Wir waren praktisch die einizgen im Pool.

Baby im Pool
Anja und Ashley im Pool


29. Maerz 2013

Vielleicht habt ihr bemerkt, dass wir auf den Fotos der letzten Tag lange Hosen und manchmal sogar einen Pullover an hatten.
Es war ein bisschen kuehl die letzten Tage, vorallem am Morgen. Und da Ashley am Nachmittag Mittagsschlaf macht, waren wir halt immer am Morgen unterwegs.
Es war tolles Wetter, einfach nicht warm genug um baden zu gehen. Na ja, fuer mich war es so natuerlich ganz angenehm, ich musste nicht schwitzen.
So haben wir halt einfach andere Dinge unternommen.

Heute waren wir im Sugar Sand Park in Boca Raton. Wir sind fuer Ashley dort hin, da es dort einen Spielplatz hat. Der Kletterturm war unglaublich riesig!
Ashley liebte es und konnte nicht genug bekommen. Sie hat ihren (armen) Daddy durch das ganze Teil
gejagt. Kinder halten einem fit und jung.

Sugar Sand Park
riesiger Spielplatz

Spielplatz
Stephan und Ashley auf dem Kletterturm

Zum Mittagessen gab es duenne Pizza aus dem Holzofen. Yummyyyy!

Steinofen Pizza Coal Fired Pizza


30. Maerz 2013

Heute ging es nach West Palm Beach. Auch diese Stadt hat uns sehr gut gefallen.
Die ganze Gegend rund um Boca Raton gefaellt uns richtig gut.
Hier ein paar Bilder von West Palm Beach:

West Palm Beach

West Palm Beach



West Palm Beach

Zum Mittagessen waren wir in einem Restaurant das ganz viele verschieden, spezielle Burger hatte.
So haben wir alle Burger gegessen. Auch Ashley hat ein Kindermenu mit Burger bekommen.

Kleinkind isst Burger
Ashley isst Burger wie eine grosse



Am Abend war Hockey angesagt. Wir haben uns ein Spiel der Florida Panthers angesehen. Sie haben gegen die New Jersey Devils gespielt.



BB&T Center
BB&T Center - die Arena der Panthers

Sieht das nicht witzig aus, Palmen vor einer Hockey Arena? Ist mal was anderes, als die ewige kaelte in Calgary, waerend der ganzen Hockey Saison.

Florida Panthers
Stephan und Ashley wurden vom Panther gefressen

Ein Hockey Game in den USA schauen ist soooo guenstig im Vergleich zu Calgary. So konnten wir uns richtig gute Sitze kaufen. Wir waren in der 7. Reihe!!!
In Calgary koennten wir uns solche Sitze nie leisten. Die waeren viel zu teuer. Also mussten wir es ausnutzen, fuer einmal so nah am Eis zu sitzen. Fuer Ashley war es so auch viel interessanter.

BB&T Center
die Aussicht von unseren Sitzen aus


Stephan und Ashley vor dem Eis

Florida Panthers Hockey Game
das gefuellte Stadion

Familie am Hockey Spiel
die ganze Familie

Eine Anmerkung von Stephan:

Seit wir wussten dass wir and dieses Spiel gehen werden habe ich gehofft dass Martin Brodeur spielen wird. Er ist auch der Grund warum wir Sitze hinter dem New Jersey Tor gekauft haben. Brodeur ist der NHL Goalie mit den meisten shut-outs, meisten gewonnen spiele und einigen anderen Rekorde. Er war kurz vor diesem Spiel noch verletzt, hat dann aber heute doch gespielt.

Martin Brodeur
Martin Brodeur

Martin Brodeur
Sicht auf Brodeur von unseren Sitzen aus

Martin Brodeur
beim Einlaufen - Brodeur hat die Fans die bei der Scheibe standen (auch Stephan) angelaechelt


31. Maerz 2013

Heute war wieder ein richtig schoener, heisser Tag und wir sind nach Miami gefahren. In Miami selber waren wir jedoch gar nicht, nur in Miami Beach.
Auf dem Weg nach Miami Beach haben wir auf einer kleinen Insel halt gemacht, da ich gelesen habe, dass man von dort aus schoene Bilder von der Skyline von Miami machen kann.
So war es auch, ein ganz toller Ausblick!





In Miami Beach hatten wir zuerst echt muehe einen Parkplatz zu finden. Es waren schon so viele Autos unterwegs und es gab keine grossen Parkplatze. Man konnte nur am Strassenrand parkieren.
So bin ich einfach durch die Gegend gekurvt, bis auf einmal ein Auto gleich vor uns aus einem Parkplatz fuhr. Was fuer ein Glueck!
Wir waren schon wieder hungrig und haben uns auf die Suche nach Essen gemacht und haben doch tatsaechlich einen T.G.I. Friday's gefunden. Da konnten wir nicht anders und mussten schon wieder dort essen. Stephan hatte wieder sein lieblings Steak, das Jack Daniel's Flat Iron. Dieses mal einfach mit anderen Beilagen. Ich habe mich fuer Ribs entschieden, aber natuerlich auch mit der guten Jack Daniel's Sauce.



Ashley mussten wir natuerlich auch nicht zweimal fragen was sie moechte. Sie koennte jeden Tag Mac 'n' Cheese essen. Sie ist eine richtige Nordamerikanerin.
Mac 'n' Cheese (Maccaroni and Cheese) sind einfach Pasta mit einer Kaesesauce.
Nach so vielen Tagen im Restaurant essen, weiss Ashley mittlerweilen auch schon wie es laueft. Kaum kam die Serviertochter an unseren Tisch, schaute Ashley sie an und sagte zu ihr: "Mac 'n' Cheese" .

Frisch gestaerkt, haben wir uns wieder nach draussen in die Hitze getraut. Wir sind wirklich sehr empfindlich auf Hitze, seit wir uns an das kalte Klima in Calgary gewoehnt haben.
Hier ein paar Fotos von Miami Beach:

Miami Beach



Miami Beach
ja wir waren wirklich in Miami Beach

Miami Beach

Haefliger Family
noch ein Familienfoto


Ashley und Stephan

Den Strand haben wir uns auch noch angesehen. Der war rieisg und echt schoen, mit dem weissen Sand.





Miami Beach Police
oh yeah - da police on da beach

Eigentlich wollten wir auch noch nach Miami. Aber fuer mich ist einfach alles so anstrengend weil ich schwanger bin und dann noch die Hitze dazu. So sind wir am Nachmittag schon wieder zurueck gefahren und sind nicht nach Miami.
Alle Ausfluege waren nun halt ein bisschen kuerzer. Uns hat es aber ueberhaupt nichts ausgemacht. Wir haben trotzdem immer ganz viel gesehen.
Das gute war auch, dass Ashley uns ueberhaupt keine Probleme machte. Sie liebt es Auto zu fahren, sie liebt es in ihrem Kinderwagen zu sitzen (oder ihn zwischen durch stossen) und sie liebt es im allgemeinen wenn wir etwas unternehmen. Sie ist ganz praktisch.


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